TuS Dassendorf

Gelungene Generalprobe für DFB-Pokalhit gegen Dynamo Dresden

Pascal Nägele (TuS, Mitte) verschafft sich Platz gegen Dino Fazlic (l.) und Mirco Bergmann.

Pascal Nägele (TuS, Mitte) verschafft sich Platz gegen Dino Fazlic (l.) und Mirco Bergmann.

Foto: Volker Koch / BGZ -Volker Koch

Dassendorf. Mit 3:1 gewann Fußball-Oberligist TuS Dassendorf das Spitzenspiel gegen Teutonia 05. Möller traf doppelt. Dynamo Dresden kann kommen!

Dassendorf. Rechtzeitig zum DFB-Pokalspiel gegen Dynamo Dresden ist der Hamburger Pokalsieger TuS Dassendorf zurück in der Spur. Im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga setzte sich die Elf von Trainer Jean-Pierre Richter gestern Abend mit 3:1 gegen Teutonia 05 durch. Zwei Video-Analysten aus Dresden, die vor Ort waren, werden es mit Aufmerksamkeit regis­triert haben.

1:0-Führung schon nach zwei Minuten

„Ich bin sehr erleichtert“, sagte TuS-Keeper Christian Gruhne, der etwas überraschend trotz seiner mäßigen Leistung im Pokal den Vorzug vor Konkurrent Yannick Jonas bekommen hatte, „unser Sieg war verdient.“ Die Partie hatte turbulent begonnen. Schon in der zweiten Minute nutzte TuS-Spielmacher Sven Möller eine Vorlage von Len Aike Strömer zur 1:0-Führung. Doch die Gäste zeigten sich nicht geschockt, suchten selbstbewusst ihre Chance und wurden schnell belohnt. Nach einem Kontakt mit Maxi Dittrich ging Teutonia-Stürmer Aytac Erman im Strafraum zu Boden und verwandelte anschließend den fälligen Strafstoß selbst zum 1:1-Pausenstand (7.).

Mattia Maggio sorgt für Vorentscheidung

Der allerdings war glücklich für Teutonia, denn TuS-Stürmer Mattia Maggio scheiterte gleich zweimal freistehend an Gäste-Torwart Yannick Zummack (25., 45.+1). Nach der Pause machte er es dann besser und verwertete eine Flanke von Strömer zur 2:1-Führung.

Sven Möller setzt den Schlusspunkt

Jetzt hatten die Dassendorfer die Sache vor 433 Zuschauern, darunter Tennis-Ass Carina Witthöft, fest im Griff. Dem starken Möller, der wie die ganze Mannschaft klar im Aufwind ist, blieb es schließlich vorbehalten, den Schlusspunkt zu setzen. Einen Freistoß vom linken Strafraum-Eck verwandelte er mit rechts ins kurze Eck (66.). Haltbar? Vielleicht, aber einen wirklichen Vorwurf konnte man Zummack nicht machen.

Mit welchen Eindrücken werden die Dresdener „Spione“ also zurück in die Heimat reisen? Wohl schon mit der Erkenntnis, dass auf sie ein Gegner wartet, der langsam ins Rollen kommt und sich am Sonnabend wehren wird. Und der Name Sven Möller, der dürfte spätestens seit gestern Abend auch in Dresden ein Begriff sein.
TuS: Gruhne (3); Lenz (2), Aust (2), K. Carolus (3); Dittrich (4), Strömer (3) ab 61. Hinze (-), Dettmann (3-4), R. Carolus (3-4); Möller (2) ab 85. Nogovic (-); Nägele (3), Maggio (3) ab 73. v. Walsleben-Schied (-).