Hockey

TTK Sachsenwald: Und plötzlich ist die Chance da

Warten auf eine Ecke (von links): die Wohltorferinnen Kathrin Bentz, Torfrau Wiebke Heinsohn und Sophie Tiefenbacher.

Warten auf eine Ecke (von links): die Wohltorferinnen Kathrin Bentz, Torfrau Wiebke Heinsohn und Sophie Tiefenbacher.

Foto: Volker Koch / BGZ -Volker Koch

Wohltorf. Durch den überraschenden Sieg gegen Polo können sich die Wohltorferinnen wieder Chancen auf den Klassenerhalt ausrechnen.

Wohltorf.  Vor gut einer Woche waren die „Tontäubchen“ mausetot. Seit über einem Jahr hatten die Hockeyspielerinnen des TTK Sachsenwald auf einen Sieg gewartet. Doch dann kam das Nachholspiel gegen den Uhlenhorster HC II, das mit einem 2:1-Erfolg der Wohltorferinnen endete. Ein Sieg, der ungeahnte Kräfte freisetzte. Im letzten Heimspiel der Regionalligasaison gab es nun ein 3:0 gegen Titelanwärter Polo. Und auf einmal haben die TTK-Frauen wieder Hoffnungen im Kampf um den Klassenerhalt.

Sollte der Marienthaler THC am Sonntag in Hannover nicht gewinnen und die „Tontäubchen“ gleichzeitig einen Dreier beim Club an der Alster II einfahren (12 Uhr, Am Pfeilshof), würde das Team von Trainer Tobias Borregaard auch in der neuen Serie in der Regionalliga spielen.

Selbstvertrauen getankt

Borregaard hat Schwierigkeiten, die neue Situation in Worte zu fassen. Denn eigentlich war das Thema „Klassenerhalt“ durch. Vielmehr beschäftigte sich die Mannschaft bereits mit der Oberliga. Doch nach dem „tollen Spiel“ (Borregaard) gegen den UHC II tankte der TTK jede Menge Selbstvertrauen.

Unterstützt von knapp 100 Zuschauern erzielte Kiana Pirouz, die ein starkes Spiel ablieferte, das 1:0 gegen Polo (22.). Selbst ein verschossener Siebenmeter von Jana Röckendorf brachte den TTK nicht aus dem Konzept (45.). Sophie Tiefenbacher erhöhte schließlich auf 2:0 (55.). Als die Gäste die Torfrau herausnahmen, machte Lotte Jaeger alles klar (65.). Für die 17-jähige Nachwuchsspielerin im TTK-Dress war es im vierten Regionalligaspiel das erste Tor. „Wir haben bis auf die Partie in Hannover gute Spiele in diesem Jahr abgeliefert. Und endlich belohnen wir aus auch“, sagte Borregaard.

Für den DHC geht es um nichts mehr

Apropos Hannover. Für den DHC geht es um nichts mehr. Dass die Leinestädterinnen die Partie am Sonntag gegen Marienthal nicht Ernst nehmen, damit rechnet der TTK-Coach jedoch nicht. „Ich habe mit dem Trainer gesprochen. Er hat mir versichert, dass sich seine Mannschaft an den Fairplay-Gedanken halten wird“, sagte Borregaard, der dem eigenen Spiel bei Alster optimistisch entgegenschaut: „Wir werden unsere Hausaufgaben machen und dann sehen, ob das reicht.“