Kreisliga-Kolumne

Klassenerhalt: Dünebergs Chancen liegen bei 20 Prozent

Dünebergs Leon-Maurice Haut enteilt Henry Hallmann (Willinghusen, rechts).

Dünebergs Leon-Maurice Haut enteilt Henry Hallmann (Willinghusen, rechts).

Foto: Thomas Rokos / Thomas Rokos / BGZ

In unserer Kreisliga-Kolumne geht es heute um den Abstiegskampf, ein besonderes T-Shirt und ein paar vergessene Fußballschuhe.

Abstiegskampf

Der Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga 3 bleibt spannend. Drei Mannschaften müssen noch zittern. Am 29. Spieltag hat es den Willinghusener SC erwischt. Der Tabellenvorletzte wird nach der 1:6-Niederlage gegen den Düneberger SV den FC Lauenburg in die Kreisklasse begleiten. Zwar kann der WSC nach Punkten noch zum DSV II und der SV Billstedt-Horn aufschließen. Das schlechte Torverhältnis (-46) verhindert jedoch eine bessere Platzierung.

Trotz des Kantersiegs in Willinghusen ist die Stimmung in Düneberg gedrückt. „Unsere Chancen auf den Klassenerhalt liegen bei 20 Prozent“, sagt Trainer Carsten Schruhl, denn am letzten Spieltag wartet eine schwere Aufgabe auf sein Team. Der Tabellendritte Concordia II kommt am Sonntag (13 Uhr) an den Silberberg. Besser sieht es bei der SV Billstedt-Horn aus, die durch den 4:0-Sieg bei der TSV Reinbek wie Düneberg 30 Punkte aufweist, aber beim Torverhältnis deutlich vorn liegt.

Recht entspannt kann der TuS Aumühle-Wohltorf dem letzten Spieltag entgegenschauen. Das 1:1 bei der TSG Bergedorf war zwar noch nicht die Rettung. Es fehlt aber nur noch ein Punkt zum sicheren Klassenerhalt. Verärgert zeigte sich TuS-Trainer Melih Kavukcu über einige Spieler seiner Mannschaft: „Dass ich vor so einer wichtigen Partie acht, neun Absagen bekomme, hätte es früher nicht gegeben.“

Traum vom Aufstieg lebt

Nach dem 4:0-Sieg gegen den SV Börnsen II (drei Tore durch Etem Erdal) ist dem FSV Geesthacht die Vizemeisterschaft nicht mehr zu nehmen. Als Siebtbester aller Kreisliga-Zweiten (Punktequotient) hat der FSV jedoch keine Chancen, aufzusteigen. Es sei denn, aus den oberen Ligen melden einige Mannschaften nicht für die neue Serie. Auf der Facebookseite des Geesthachter Vereins „lebt der Traum vom Aufstieg“ noch.

Danke „Schoko“

Nach dem letzten Heimspiel des SV Hamwarde (3:0 gegen Glinde II) blickte Erdinc „Schoko“ Özer mit Wehmut auf seine Zeit an der Mühlenstraße zurück. „Wir haben hier in zwei Jahren etwas Schönes aufgebaut“, sagte der scheidende SVH-Trainer. Vor dem Spanferkelessen mit Mannschaft und Fans erhielt der Coach einen Präsentkorb und ein Shirt auf dem „Danke Schoko“ steht. Das Besondere: Der Schriftzug war in Anlehnung seines Spitznamens gestaltet wie eine Tafel Blockschokolade.

Schuhe vergessen

Vor der Partie zwischen dem SV Altengamme II und dem SC Wentorf II (3:2) meldete sich der Schiedsrichter bei den Gästen. Er habe seine Fußballschuhe vergessen, ob die Mannschaft aushelfen könne. Konnte sie nicht, so lief der Unparteiische in seinen neonfarbenen Sneakern auf. Dass die Partie mit fünfminütiger Verspätung angepfiffen wurde, lag jedoch nicht am Referee. Sven Gössel war eine Kontaktlinse verrutscht. Und so musste der Wentorfer noch einmal zurück in die Kabine.

Saison beendet

Für die „Dritte“ des SC Vier- und Marschlande ist die Saison wohl beendet. Die Mannschaft aus der Kreisliga 1 rechnet nicht damit, dass Buxtehude II nach den Querelen mit dem Vereinsvorstand zum letzten Spiel antritt.