Handball-Regionsliga

Erfolgreicher Rückhandwurf: Traumtor von Nicklas Krüger

Brachte die Halle zum Kochen: Lauenburgs Nicklas Krüger.

Brachte die Halle zum Kochen: Lauenburgs Nicklas Krüger.

Foto: Finn Eckhoff

Lauenburg. Ein Tor aus 15 Metern, ein Treffer per Kempa-Trick – Handball vom Feinsten gab’s in Lauenburg. Nicklas Krüger setzte einen oben drauf.

Lauenburg/Geesthacht.  Ein Tor fast von der Mittellinie (Carsten Schulz) sowie einen Kempa-Trick (Fabian Rüger) hatten die Fans der Lauenburger SV bereits bejubelt. Doch Nicklas Krüger war es, der die Zuschauer in der Hasenberghalle endgültig in Ekstase versetzte. Im Regions­liga-Duell gegen den ATSV Stockelsdorf führten die LSV-Handballer 30:24, als der Rechtsaußen mit rechts hinter seinem Rücken vorbei ins Tor traf. „Auf der Tribüne sind sie durchgedreht“, sagte Trainer Carmelo Hadeler zum erfolgreichen Rückhandwurf.

Von der Szene existiert ein Videomitschnitt, der auf der Lauenburger Facebook-Seite (Lauenburger SV 1. Herren) bis gestern fast 800 Mal aufgerufen worden war.

Am Ende gewannen die Lauenburger souverän mit 34:26. „Es war eines unserer besten Spiele der Saison“, resümierte Coach Hadeler, der sich immer noch über seinen 18-jährigen Youngster Krüger wunderte: „Dass sich Nicklas den Wurf überhaupt getraut hat ...“.

VfL Geesthacht mit 14:1-Lauf

Im Fernduell um Platz zwei hat indes immer noch der punktgleiche VfL Geesthacht aufgrund des gewonnenen Direktvergleichs die Nase vorn. Die Geesthachter besiegten die HSG Tills Löwen II mit 22:15. Bemerkenswert: Nach schwachem Start (6:9, 26.) drehte der VfL gewaltig auf und führte nach einem 14:1-Lauf zwischenzeitlich sogar 20:10 (49.).

Der abstiegsgefährdete TSV Schwarzenbek hat sich bei Spitzenreiter HSG Kalkberg achtbar aus der Affäre gezogen und „nur“ 26:28 verloren. Die SG Glinde/Reinbek versetzte der seit sechs Partien sieglosen SG Boostedt/Großenaspe den nächsten Nackenschlag und kommt nach dem 31:29-Auswärtssieg nun auf ein ausgeglichenes Punktekonto.