Schwarzenbek.

TSV siegt im Abstiegsendspiel

3. Liga Schwarzenbeker schlagen TTS Borsum mit 6:3

Schwarzenbek.  In kaum einer Spielklasse ist das Gefälle so groß wie in der 3. Tischtennis-Liga. Vollprofis wie die vom 1. FC Köln, TTC Lampertheim und Hertha BSC treffen auf Amateursportler wie die vom TTS Borsum und dem TSV Schwarzenbek. Für die Europastädter stand schon vor dem Saisonstart fest: Allzu viele Spiele werden sie in dieser Saison nicht gewinnen. Zu übermächtig sind fast alle Gegner. Von daher kommt den beiden Spielen gegen Borsum eine große Bedeutung zu. Gelingt es den Schwarzenbekern, die Niedersachsen in der Tabelle hinter sich zu lassen, ist der Klassenerhalt sicher. Den ersten Vergleich hat das Team um Mannschaftsführer Achim Spreckelsen nun gewonnen. Der TSV siegte vor 122 Zuschauern mit 6:3.

Zwar war Patrick Decker für die Schwarzenbeker nicht zu bezwingen. Die Nummer eins der Borsumer gewann seine beiden Einzel, siegte zudem an der Seite von Marius Hegemann im Doppel. Doch auf den Positionen zwei bis vier waren die Gastgeber an diesem Tag stärker besetzt. „Wir hatten das bessere Team“, lobte Achim Spreckelsen.

Sein Sohn Moritz konnte im unteren Paarkreuz beide Einzel für sich entscheiden, Sören Wegner musste nur einmal „solo“ an die Platte. Diese Aufgabe löste der Routinier in drei Sätzen. Im oberen Paarkreuz konnten Hartmut Lohse und Frederik Spreckelsen jeweils die Nummer zwei der Borsumer, Marius Hagemann, schlagen. Zudem besiegten Lohse/Wegner das Gäste-Doppel Conny Schmidt/Marcus Hilker. Mannschaftsführer Spreckelsen sieht allerdings keinen Grund, sich auf den Lorbeeren auszuruhen.

Zwar gibt es nur einen Absteiger aus der 3. Liga, aber zum Saisonende hin kommt es mitunter zu überraschenden Ergebnissen, da Mannschaften, für die es um nichts mehr geht, auf ihre Bestbesetzung verzichten – und sei es, um Geld für eingeflogene Profispieler zu sparen.