Zweiter SIEG

Elbdiven stoppen die Talfahrt

Lauenburg.  Fast zwei Monate und drei Niederlagen lagen zwischen den Erfolgen der Elbdiven in Wellingdorf (18:16) und nun dem 24:16 (11:8) gegen die HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen II. Eine lange Zeit, in der die Handballerinnen der Lauenburger SV bis auf den vorletzten Platz in der Schleswig-Holstein-Liga zurückgefallen waren. Entsprechend erleichtert resümierte LSV-Trainer Carsten Mahnecke nach dem Erfolg gegen den Fusionsklub: „Das wurde auch mal Zeit und ist wichtig für die Moral.“

Den Erfolg hatten die Lauenburgerinnen einer geringen Quote an technischen Fehlern und insbesondere einer konzentrierten Deckungsleistung zu verdanken. Über Letzteres kamen die „Diven“ zu vielen Tempogegenstößen. Linksaußen Sabrina Reimers hatte am Ende beachtliche zehn Tore markiert. Allerdings wäre der Erfolg wohl nicht so deutlich ausgefallen, wenn die Schiedsrichter die Hausherren nicht so begünstigt hätten. „Der Sieg ist verdient, aber es waren schon ein paar komische Entscheidungen zu unseren Gunsten dabei“, räumte Mahnecke offen ein.
LSV-Tore: Reimers (10), Demir (7/1), Böge (4), A. Stapelfeldt (2), Knakowski (1).