Hin und Her

TSV Glinde: Tadel für das Team, Lob für den Schiri

Glinde.  Karfreitag, 9.30 Uhr: Anstatt im warmen Bett zu liegen, stehen die Bezirksliga-Fußballer des TSV Glinde und der SV Billstedt-Horn zur Platzbegehung auf dem Billstedter Ausweichplatz an der Kandinskyallee. Der Kunstrasen in Mümmelmannsberg ist vereist, ein Fußballspiel hier nicht möglich. Da bietet Guido Stendel, Trainer der gastgebenden Spielvereinigung, kurzerhand an, doch auf der eigenen Anlage an der Möllner Landstraße aufzulaufen.

Hintergrund: Bei der ursprünglichen Austragung im Dezember war in Billstedt die Heizung defekt. Bei der Neuansetzung hatte der Verband die Ausweich-Spielstätte kurzerhand beibehalten.

Ob’s an dem Hin und Her lag, ist unklar: Jedenfalls kassierte Glindes Neu-Trainer Sören Deutsch in seinem dritten Spiel als Übungsleiter mit 0:2 die erste Niederlage. Damit ist der Kampf um den Klassenerhalt wieder total eng geworden. In der ersten Halbzeit gerieten die Gäste durch Lars Feuerlein in Rückstand (21.). Selbst von einer Überzahl (Gelb-Rot für Thomas Jablonka, 40.) konnte der TSV nicht profitieren. Emmanuel Asante markierte den Endstand (90.+8). Während Deutsch die Leistung seines Teams tadelte, gab es für den Unparteiischen Torsten Roolfs (SC Hamm) ein großes Lob vom TSV-Coach: „Er hat dieses ganze Hin und Her mitgemacht.“