Dassendorf.

Nur Training statt Pokal-Viertelfinale

Platz gesperrt TuS Dassendorf hofft noch auf Ostermontag

Dassendorf.  Das nennt man wohl dumm gelaufen. Anstatt am Ostersonnabend zur Mittagszeit im Pokal-Kracher gegen Buchholz aufzulaufen, mussten die Spieler von Fußball-Oberligist TuS Dassendorf bereits am frühen Morgen um 9.30 Uhr zum Training antreten. Schuld ist Frau Holle, die es Ende März noch einmal kräftig schneien ließ. Und während in Hamburg die weiße Pracht an Karfreitag schon wieder weitgehend getaut war, lag auf dem Dassendorfer Platz am Wendelweg noch eine durchgehende Schneedecke – Fußballspielen unmöglich! Das Viertelfinale ist abgeblasen und wird nun wohl in der Woche unter Flutlicht auf dem Dassendorfer Trainingsplatz stattfinden müssen.

Nun könnte es die TuS ob des großen Vorsprungs in der Tabelle ruhig angehen lassen. Doch das ist nicht die Art der beiden Trainer Thomas Hoffmann und Peter Martens. „Wir wollen die Anspannung hochhalten und nicht nachlassen“, betont Hoffmann. Zumal sie in Dassendorf hoffen, dass zumindest das Oberliga-Punktspiel gegen den Wedeler TSV am Ostermontag ausgetragen werden kann. Anpfiff wäre um 13 Uhr.

Im Tor soll dann wieder André Tholen stehen. Der für den rotgesperrten Christian Gruhne reaktivierte Schlussmann hat seine Verletzung aus der Vorbereitung auskuriert und verdrängte bereits im Nachholspiel beim SV Rugenbergen am Mittwochabend Stanislaw Lenz auf die Bank.

Beim 2:1-Erfolg, dem 22. Saisonsieg im 23. Spiel, schonte der unangefochtene Tabellenführer mit Stürmer Marcel von Walsleben-Schied und Abwehrmann Marcel Lenz zwei Akteure im Hinblick auf das – nun ausgefallene – Pokalspiel. Beide könnten gegen Wedel zurückkehren, wobei Marcel Lenz auch leicht angeschlagen ist.

Sicher fehlen werden Kapitän Amando Aust, der sich nach seiner Knie-Operation aber bereits wieder im Aufbautraining befindet, und Kristof Kurczynski, der in Rugenbergen früh mit einer Zerrung ausschied. Bitter für den Spieler, der zumindest seine neue Trikotnummer „10“ behalten kann. Denn Keeper Tholen, der sie ebenfalls schon trug, hat neuerdings die „35“.

Bei Saisontor Nummer 17 steht inzwischen Maximilian Dittrich, der bei Rugenbergen das 2:0 erzielte (27.). Zuvor hatte Pascal Nägele mit Treffer Nummer sieben das 1:0 erzielt (18.). Patrick Hoppe verkürzte für den SVR zum 1:2-Endstand (48.).
TuS: Tholen; Warmbier, Karikari, Carolus; Thomas, Dettmann, Möller (88. Ladendorf), Dittrich; Nägele, Kurczynski (22. Louca); Müller (74. von Walsleben-Schied).