Lokales

Niemand darf darunter leiden

Dass der schleswig-holsteinische Handballverband (HVSH) bei einem Mitgliederverlust von fast 20 Prozent seit 2008 eine so große Abteilung wie den TuS Aumühle-Wohltorf mit Kusshand (wieder) aufnimmt, ist verständlich. Allerdings sollte der HVSH höllisch aufpassen, dass er bei der Eingliederung der Aumühler Mannschaften in den Spielbetrieb keine anderen Vereine vor den Kopf stößt. Es wäre, gelinde gesagt, ein Unding, wenn sich gut sieben Wochen vor dem Saisonende wegen Aumühle die Zahl der Absteiger in der laufenden Spielzeit erhöhen würde. Das würde unnötig für böses Blut sorgen. Die einzig vernünftige Lösung kann nur sein, dass sich die Soll-Stärke, welcher Liga auch immer, für ein Jahr erhöht.