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Das Ende der Serien

KreisligaKolumne Erster Sieg für Aumühle, erste Niederlage für Oststeinbek

Im zehnten Anlauf: Es dauerte zwar bis in die Nachspielzeit, doch das war den Spielern des Fußball-Kreisligisten TuS Aumühle-Wohltorf herzlich egal. Im zehnten Anlauf feierte das Schlusslicht den ersten Sieg. Beim Elfmeter, der zum 3:2 über den TSV Glinde II führte, übernahm Roman Ganz persönlich Verantwortung. Nach der Trennung von Coach Mario Friedrich soll der TuS-Kapitän bis auf Weiteres als Spielertrainer die Geschicke leiten. Unterstützt wird er dabei an der Seitenlinie vom derzeit verletzten Verteidiger Dieter Woronow. „Trotzdem waren wir selbst in Unterzahl dem Sieg näher. Den Aumühlern hat man die Verunsicherung angemerkt“, sagte TSV-Coach Wolfgang Spethmann.
Überraschungscoup: Im zehnten Anlauf gab es auch für den Oststeinbeker SV eine Saisonpremiere. Der Tabellenführer ging bei der Lauenburger SV erstmals nicht als Sieger vom Feld – Endstand 1:2. „Beim Warmmachen waren wir noch fokussiert. Im Spiel hatten dann aber nur ein bis zwei Mann Normalform. Zudem hat der Gegner das hervorragend gemacht“, sagte OSV-Ligaobmann Michael Baaß. „Wir haben anschließend ein bisschen versucht, die ,dritte Halbzeit’ zu trainieren“, sagte LSV-Trainer Marcus Stechbarth ob des Überraschungscoups.
Triumph beim Angstgegner: Durch die Oststeinbeker Niederlage hat der ASV Bergedorf 85 nach Punkten zum Spitzenreiter aufgeschlossen. Möglich wurde dies, da die „Elstern“ ihr Hamwarder Trauma endlich besiegten. Im dritten Anlauf feierten sie an der Mühle, wo sich regelmäßig alle Teams schwertun, endlich den ersten „Dreier“. „Ich bin ja sonst sehr kritisch, aber diesmal waren wir echt gut“, resümierte ASV-Trainer Jörg Franke.
Starkes Comeback: Vier Wochen musste der FSV Geesthacht auf Onur Topcu verzichten. Nach seinem Urlaub kam der Vize-Kapitän gegen den Escheburger SV daher von der Bank. In den 23 Minuten seines Wirkens setzte er aber gleich viele Akzente. Eingewechselt beim Stand von 3:1, hatte er bis zum Abpfiff ein Tor erzielt, ein weiteres vorbereitet und noch einen Treffer eingeleitet – Endstand 6:1. „Onur hat nicht nur Chancen erarbeitet, sondern auch Ruhe ins Spiel gebracht. Er wird, wenn er so weitermacht, bald wieder Stammspieler sein“, sagte FSV-Trainer Idris Gümüsdere.