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Düneberger SV auf Einkaufstour

Kreisligakolumne Spitzenreiter bastelt am Bezirksliga-Kader – Erster Punkt für VfL Lohbrügge II

Zukunftsplanung: Im Zweikampf um den Titel in der Fußball-Kreisliga 3 marschieren der Düneberger SV und der SV Curslack-Neuengamme II weiter einträchtig an der Spitze (beide 60 Punkte). Beim 6:0 gegen Aumühle überzeugten die Düneberger auch am ungewohnten Sonntag als Heimspieltermin. Grund für die Verlegung: DSV-Sponsor Rainer Kühnel hatte die Spieler Timo Stark und Jannik Wöhl zur HSV-Partie gegen Darmstadt eingeladen. Für Trainer Dennis Tornieporth – ebenfalls glühender Anhänger des Bundesliga-Dinos – kam dies nicht ungelegen. Er war ebenfalls live im Stadion. Derweil bastelt der Coach des Spitzenreiters fleißig am Kader für die neue Saison. Ruven Scharnberg (Sasel) und David Öczerkes (Lohbrügge) kommen aus der Landesliga an den Silberberg. „Wir wollen in der Bezirksliga gleich oben angreifen. Aber zunächst müssen wir den ersten Schritt machen“, sagt Tornieporth. Sollte es nicht zum Aufstieg reichen: Das Duo hat auch für die Kreisliga zugesagt.
Flott unterwegs: Ingo Carstensen hatte sich so beeilt. In starken 3:28:30 Stunden absolvierte der Trainer des SVCN II den Haspa-Marathon, überquerte als 2182. unter 12 000 Läufern die Ziellinie. Teammanager Benjamin Timmann stand bereit, hätte den Coach direkt zur Auswärtspartie in Gülzow kutschiert. „Dann hat sich im Zielbereich bei ihm etwas verzögert“, sagte Timmann. Doch auch ohne Carstensen lief’s – Endstand 3:0.
Glücksgefühle: „Hurra! Ein Punkt“, frohlockte Sascha Barck, der Coach des VfL Lohbrügge II, nach dem 1:1 beim FSV Geesthacht II. Für sein Team, das bis zur Winterpause noch als „Dritte“ in der Kreisklasse gekickt hatte, gab es im siebten Anlauf endlich den ersten Zähler. „Der ist wichtig für die Moral“, sagte Barck. Es hätten sogar drei Punkte – und damit wohl der Klassenerhalt – werden können. Aber wer will denn gleich vermessen sein?
Letzte Chance: Sechs Punkte Rückstand, nur noch zwölf Zähler zu vergeben und zudem Spitzenreiter Düneberg vor der Brust – was den Klassenerhalt angeht, steht die TSG Bergedorf mit dem Rücken zur Wand. „Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt noch, wenn wir gegen Geesthacht II, Willinghusen und Oststeinbek neun Punkte holen “, sagt Abteilungsleiter Jörg Schulz. Derweil ist die „Zweite“ in der K4 wohl nicht mehr zu retten. Der Drittletzte des Tableaus verlor gegen den Vorletzten Panteras Negras 1:4, nachdem es zuvor gegen Schlusslicht Störtebeker SV eine 1:3-Pleite gegeben hatte.
Ärger um Verlegung: Monatelang hatte sich der TSV Glinde II um eine Verlegung der Partie beim ASV Bergedorf bemüht – Stürmer Dennis Detje beging seinen Junggesellenabschied auf Mallorca mit der Hälfte des Teams. „Wir wären in der Woche sogar ohne Unterstützung aus der ,Ersten’ gekommen“, sagte Trainer Wolfgang Spethmann. ASV-Coach Jörg Franke signalisierte auch Bereitschaft, doch sein Team stellte sich aus Termingründen quer. So mussten die Glinder vier Akteure aus der Bezirksliga einsetzen, um überhaupt vollzählig zu werden. Und beinah wäre der Dritte gegen den TSV gestolpert, Marcel Griem lief zweimal allein aufs ASV-Tor zu. Letztlich gewannen aber doch die Bergedorfer durch ein Tor von Sandro Schraub mit 1:0.