Schwarzenbek

Das Ende der Experimente

Tischtennis Auftaktsieg für Schwarzenbek – Debakel für TSG

Schwarzenbek.  Die Vorsaison in der Regionalliga war für den TSV Schwarzenbek ein großes Experiment. Nur mit Eigengewächsen bestückt kämpften die Tischtennisspieler bis zuletzt um den Klassenerhalt. „Es war ein Traum von uns, nur mit eigenen Leuten anzutreten und ist toll, dass wir es geschafft haben“, sagt Abteilungsleiter Wolfgang Weber. Für diesen Traum musste Topspieler Fredrik Lundquist damals weichen. Jetzt ist mit Florian Ihde ein TSV-Talent nicht mehr da, Lundquist wieder zurück und mit ihm die Hoffnung auf eine gute Saison. „Unser Ziel ist der dritte Platz“, sagt Weber.

Dass der Schwede nichts verlernt hat, stellte Schwarzenbeks Nummer eins zum Auftakt bei den Füchsen Berlin unter Beweis. Beim 9:7-Erfolg gewann er seine beiden Einzel souverän (3:0, 3:1). Moritz Spreckelsen gab ebenfalls kein Spiel ab, auch wenn es im mittleren Paarkreuz knapper zuging (jeweils 3:2). Nach den Doppeln hatten die Berliner noch mit 3:0 geführt. „Unsere traditionelle Doppelschwäche“, meinte Weber. Zumindest das entscheidende Doppel gewann das Duo Lundquist/Sören Wegner.

Für die TSG Bergedorf startete die Saison in der Verbandsoberliga mit einem Debakel. 1:9 unterlag die TSG dem Preetzer TSV. Den einzigen Punkt ergatterte Neuzugang Peter Rückert.

TSV-Punkte: Lundquist, M. Spreckelsen, S. Wegner (je 2), F. Spreckelsen, H. Weber, S. Wegner/Lundquist.