Hamburg-Liga

Glück im Unglück für Aumühles Rene Pöhner

Aumühle/Bergedorf.  Es war für alle Beteiligten ein Schock. Als Handballer Rene Pöhner in der Hamburg-Liga-Partie seines TuS Aumühle-Wohltorf beim Niendorfer TSV in der 55. Minute am Kehlkopf getroffen wurde, bekam der 2,11-Meter-Hüne keine Luft mehr. Zum Glück für Pöhner war Susanne Mack sofort zur Stelle. Die Trainerin der Niendorfer ist Leitende Oberärztin in der Asklepios Klinik St. Georg. Sie versorgte Pöhner bis der Notarzt eingetroffen war. Weil das knapp eine halbe Stunde dauerte, entschlossen sich die Trainer die Partie abzubrechen. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest „Ich möchte das Spiel gerne mit Rene machen“, sagte TuS-Trainer Marcus Schwarzer. Pöhner, der das Krankenhaus gestern verlassen durfte, hatte gegen den NTSV acht Tore erzielt und war bester Aumühler. Der TuS führte 24:22.

Erfreulicher verlief die Partie der SG Bergedorf/Vier- und Marschlande in der Hamburg-Liga. Die Handballerinnen von Trainer Gunnar Weber siegten beim Eimsbütteler TV 31:25 (15:10). „Es war eine tolle Leistung mit einer sehr stabilen Abwehr und gutem Tempospiel“, lobte Weber. Zur Halbzeit führte die SG schon mit fünf Treffern (15:10). Im zweiten Durchgang ließ BVM auch dank der starken Keeperin Jessica Meyns nichts mehr anbrennen. Für die SG war es der erste Saisonerfolg.

BVM-Tore: Skala (10/2), Steffen (6), Kretschel, Nigbur (je 5), Bienia (3), Hennings, Berlien (je 1).