Hallenmeisterschaft

SVCN steht im Halbfinale

Foto: Hanno Bode

Hamburg. Freude beim SV Curslack-Neuengamme, Frust bei Bergedorf 85: Bei den Hamburger Hallenmeisterschaften in der Sporthalle Hamburg stehen die Vierländer im Halbfinale. Die "Elstern" schieden dagegen mit nur einem Zähler bereits in der Vorrunde aus.

Bei Bergedorf 85 wurde aus Felix Meyer „Felix, der Unglückliche“ (bz/LL vom 25. November). Um wieder den Spaß am Fußball zurückzugewinnen, wechselte der 18-jährige Stürmer nach nur einem halben Jahr zum SV Curslack-Neuengamme. Bei seinem ersten Auftritt im Vierländer Dress, den Hamburger Hallenmeisterschaften, traf Meyer in der zweiten Vorrundenpartie auf seinen Ex-Klub. Und ausgerechnet Meyer war es, der mit seinem Tor zum 1:0 (Endstand 2:1) das frühe Aus der „Elstern“ einleitete.

Die weiteren Tore in dieser Partie erzielten Witalij Wilhelm für den SVCN und Jan Landau für die insgesamt zu ideenlosen Bergedorfer.

"85" hatte schon zum Auftakt in der Sporthalle Hamburg gegen Eintracht Norderstedt 1:2 (Tor: Oliver Ioannou) verloren und somit schon vor der letzten Gruppenpartie keine Chance mehr aufs Weiterkommen. „Wir haben uns einfach dusselig angestellt und viel zu offensiv gespielt“, haderte „85“-Co-Trainer Florian Menger. Kleines Trostpflaster für die „Elstern“: Im letzten Gruppenspiel gab es gegen Germania Schnelsen ein 2:2.

Freude herrschte derweil bei den Curslackern: Sie zogen als Zweiter mit fünf Zählern (5:4 Tore) hinter den punktgleichen Germanen (6:3) ins Halbfinale ein. Gleich zu Beginn des Abends hatte Daniel Wulff in der ersten Turnierpartie (1:1 gegen Schnelsen) vor den etwa 1400 Zuschauern ein Traumtor erzielt. Nach einem Kopfball an die Bande verwertete er den Abpraller per Seitfallzieher selbst.

Somit reichte nach dem 2:1 über „85“ gegen Eintracht Norderstedt ein weiteres Unentschieden. Und dieses sicherte sich der SVCN trotz drei Zwei-Minuten-Zeitstrafen: Endstand 2:2, zweifacher Torschütze war Sven Möller.

Mit dem Erreichen der Vorschlussrunde wahrte Curslack die Chance auf die Teilnahme am Profi-Turnier um den Schweinske Cup (6./7. Januar). Dafür qualifizieren sich die beiden Endspielteilnehmer. Der Gegner im Halbfinale hat es sich allerdings in sich: Es ist die "Zweite" des FC St. Pauli, die in der Regionalliga spielt. In der anderen Partie treffen Germania Schnelsen und der SC Condor aufeinander.