Bundesliga

Dortmund will Krise im Keim ersticken

Dortmund.  Gescheitert im DFB-Pokal, in der Champions League vor dem Aus und nach dem Sieg des FC Bayern als Bundesliga-Spitzenreiter zunehmend unter Druck – bei Borussia Dortmund ist Trainer Lucien Favre erstmals in seiner Amtszeit mächtig unter Druck. Dazu kommt die weiterhin angespannte Personallage vor dem Auswärtsspiel beim Schlusslicht 1. FC Nürnberg am Montagabend (20.30 Uhr/Eurosport Player). Bei seinen Stationen in Mönchengladbach und Berlin zeigte sich der Schweizer in Krisenzeiten nicht immer souverän. Auch wenn diese mit der aktuellen Lage in Dortmund kaum vergleichbar sind.

Dass die zuletzt bedrohlich wankende Elf in der prekären Situation das Gastspiel beim Tabellenletzten aus Franken zu leicht nehmen könnte, mag sich Sportdirektor Michael Zorc nicht vorstellen. „Die Gefahr sehe ich nicht, weil wir im Moment auch nicht gerade eine Erfolgssträhne haben. Ich denke, die Sinne sind geschärft“, sagt Zorc: „Es war klar, dass es auch eine Phase gibt, in der man nicht jedes Spiel im Hurra-Stil gewinnt“, sagte er und räumte ein: „Wir haben das Gefühl, dass jetzt fast jeder Fehler bestraft wird.“