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Stuttgart verliert weiter

Bundesliga Hannover desolat, Wolfsburg mit Fan-Schwund

Weinzierl zeigt Kampfgeist Trainer Markus Weinzierl denkt im Abstiegskampf mit dem VfB Stuttgart nicht an einen Rücktritt. „Die Frage stellt sich für mich nicht“, sagte der 44-Jährige. „Ich glaube, dass man an der Art und Weise von Mannschaften erkennen kann, wie das Verhältnis ist“, erklärte er: „Es ist doch klar, dass ich zuversichtlich bin, dass wir das hinbekommen.“

Der Tabellen-16. unterlag am Sonnabend nach einer Leistungssteigerung mit 1:3 gegen RB Leipzig. Der neue Sportvorstand Thomas Hitzlsperger hatte Weinzierl eine Jobgarantie bis zum Spiel in Bremen am Freitag gegeben.

Katerstimmung in Hannover

Thomas Doll hüstelte und schniefte. Der Schweiß stand ihm auf der Stirn, die Augen waren glasig. Und dennoch war die heftige Erkältung bei Weitem nicht das Schlimmste, was den Trainer von Hannover 96 plagte. „Wir können froh sein, nicht mit sieben Stück nach Hause zu fahren“, sagte Doll nach dem 0:3 bei der TSG Hoffenheim: „So kannst du keinen Blumentopf gewinnen. Wir haben als Mannschaft versagt. Wir sind schockiert.“

Fan-Problem in Wolfsburg

Maximilian Arnold hatte dieses Leuchten in den Augen. 35 Punkte, schon jetzt mehr als nach der verkorksten letzten Saison? „Das ist schon geil“, sagte das Eigengewächs des VfL Wolfsburg nach dem 3:0 gegen Mainz 05 . Die Zuschauer hat dies aber nicht in Euphorie versetzt. Am Sonnabend kamen lediglich 20.334 Fans ins Stadion. Das bedeutete Minusrekord in dieser Spielzeit.