Feriengestaltung

TSV Schwarzenbek: Sportangebote für Jung und Alt

Der TSV hat einen neuen FSJler. Alexander Langpaap (19, l.) und Jil Mona Rutzen (22, r.) übergeben das Amt an Mats Dose (17, M.)

Der TSV hat einen neuen FSJler. Alexander Langpaap (19, l.) und Jil Mona Rutzen (22, r.) übergeben das Amt an Mats Dose (17, M.)

Foto: Stefan Huhndorf

Der TSV Schwarzenbek startet wieder durch: Erstmals gibt es dieses Jahr in den Sommerferien ein Kursprogramm.

Schwarzenbek. „Wir mussten den Sportbetrieb wegen des Shutdowns durch das Coronavirus lange genug aussetzen. Wir sind froh, dass uns die Mitglieder treu geblieben sind und wollen ihnen jetzt etwas zurückgeben – vor allem denken wir da an die ganz jungen Sportler. Aber auch für die Erwachsenen haben wir einiges im Angebot“, sagt Florian Leibold, Geschäftsführer des TSV Schwarzenbek.

Erstmals bietet der Großverein mit aktuell 2600 Mitgliedern deshalb in den Sommerferien ein Kursprogramm an. Sonst lag der Sportbetrieb in dieser Zeit weitgehend brach, es gab lediglich zum Ende der Ferien die traditionelle Kinder- und Jugendsportwoche, bei der die Teilnehmer auch ohne Zugehörigkeit zum TSV diverse Angebote testen konnten.

Teilnahme nur nach Anmeldung möglich

Das Angebot ist breitgefächert und bietet für jeden Geschmack das Passende. Das Spektrum im Bereich der Erwachsenen reicht von American Football über Basketball bis hin zu Line Dance und Fitness für Senioren der Generation 60 plus.

Für Kinder und Jugendliche verschiedenster Altersgruppen gibt es Badminton, Basketball, Cheerleading, Ausdauertraining, Bewegungsspiele und vieles mehr. „Das Angebot kann sich aufgrund aktueller Informationen und Vorgaben immer wieder ändern. Die Teilnahme an den Sportgruppen ist nur nach vorheriger Anmeldung oder entsprechender Einteilung durch die Trainer möglich“, sagt Florian Leibold. Das ist ein grundlegender Unterschied zu den sonst üblichen Schnupperangeboten.

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die an den Sportangeboten teilnehmen möchten, benötigen eine Einverständniserklärung der Eltern. Alle erforderlichen Informationen, Kontaktadressen und Formulare gibt es auf der Internetseite des TSV unter der Adresse www.tsv-schwarzenbek.de/sommer2020. Möglich wird dieses besondere Ferienprogramm nur durch das ehrenamtliche Engagement der Trainer, die ihren Urlaub für die Kursangebote zur Verfügung stellen.

Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs betreuen das Ferienprogramm

Einen großen Anteil tragen aber auch die Absolventen des Freiwilligen Sozialen Jahrs im Sport (FSJ), das der TSV seit 2003 anbietet. Geschäftsführer Florian Leibold war selbst im Jahr 2008 FSJler und hat den Sport zu seinem Beruf gemacht.

Aktuell hat der TSV noch die beiden FSJler Jil Mona Rutzen und Alexander Langpap, deren „Dienstzeit“ Ende Juli endet. Die beiden werden das Ferienprogramm für die Kinder und Jugendlichen noch mitbetreuen. Dabei arbeiten sie ihren Nachfolger Mats Dose bereits ein, der offiziell erst am 1. August startet, aber schon einmal erste Erfahrungen sammeln will.

Während für Mats Dose, der in diesem Sommer mit 17 Jahren sein Abitur in Schwarzenbek gemacht hat und bereits beim Floorball als Trainer fungiert, das FSJ erst beginnt, geht es für Jil Mona Rutzen und Alexander Langpap in die nächste Etappe. Der 19-Jährige will nach dem FSJ ein Verwaltungsstudium für den gehobenen Steuerdienst anschließen. Die 22-Jährige plant eine Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen.

Mats Dose will das Freiwillige Soziale Jahr nutzen, um Erfahrungen mit dem Thema Sport als Beruf zu sammeln. Er überlegt, eventuell später Sport auf Lehramt zu studieren. Die Wege der Absolventen sind sehr unterschiedlich. Viele bleiben dem Sport zwar privat treu, aber nicht beruflich. So hat Ulrich Stirnat beispielsweise zwei Jahre in Afrika verbracht und einen Film darüber gedreht, der am Wochenende im Kino Grimm zu sehen ist. Malte Goy wurde Regisseur und hat einen Imagefilm über seinen TSV gedreht.