Eintopfaktion

Schwarzenbek: Suppe gibt’s jetzt im Doppelpack

Künftig brauchen DRK-Helfer wie Sebastian Hahn zwei Töpfe: Bei den Eintopftagen des DRK, die am 2. November beginnen, gibt es künftig immer zwei Suppen zur Auswahl.

Künftig brauchen DRK-Helfer wie Sebastian Hahn zwei Töpfe: Bei den Eintopftagen des DRK, die am 2. November beginnen, gibt es künftig immer zwei Suppen zur Auswahl.

Foto: BGZ

Die beliebten Eintopftage des DRK auf dem Wochenmarkt gehen in eine neue Auflage. Bis Februar gibt es jeden Sonnabend erstmals zwei Gerichte.

Schwarzenbek. Die Eintopftage sind neben Nikolausmarkt und Kohlfest die beliebteste Aktion des DRK-Ortsvereins. Fast 9000 Portionen Suppe konnten die ehrenamtlichen Helfer im vergangenen Winterhalbjahr auf dem Wochenmarkt verkaufen. Dem DRK-Ortsverein brachte dies einen Reinerlös von knapp 3.500 Euro ein, der für die soziale Arbeit verwendet wird.

Am Sonnabend, 2. November, steht der Verkaufsanhänger ab 10 Uhr wieder auf dem Wochenmarkt auf dem Ritter-Wulf-Platz – mit zwei Neuerungen: Der Preis steigt von bisher 3 auf jetzt 3,50 Euro pro Person und es gibt jetzt immer zwei Eintöpfe zur Auswahl.

Eintöpfe werden etwas teurer

„Wir standen vor der Wahl, den Preis anzuheben oder die Portionen genau abzuwiegen“, sagt DRK-Geschäftsführer Stefan Fehrmann. Bisher wird von den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern kellenweise ausgeschenkt, sodass mehr als die eigentlich berechneten 500 Milliliter auf dem Teller oder in den Behältern zum Mitnehmen landen. Dafür gibt es jetzt aber an jedem der 19 Ausgabetage von 2. November bis zum 29. Februar gleich zwei Suppen zur Auswahl – jeweils einen klassischen Eintopf und ein „ausgefalleneres“ Gericht. „Es gibt Leute, die könnten problemlos jede Woche Erbsensuppe essen“, sagt Fehrmann.

400 Liter von den Klassikern

Zum Auftakt sollen von den Klassikern wie eben dieser gleich 400 Liter zubereitet werden, außerdem soll es Steckrüben- oder Kartoffelsuppe, Linsen- oder Bohneneintopf geben. Wer die Abwechselung liebt, kann sich auf Pommersches Wurstgulasch (2. November), Chili con Carne, polnischen Bigos, syrischen Linseneintopf oder russische Soljanka freuen. Aber auch Grünkohleintopf mit Mettwurst und Rotkohleintopf mit Entenfleisch gehören zu den „Exoten“.

In den Vorjahren war von diesen Gerichten immer etwas übrig geblieben. Diese Reste sind jedoch nicht verloren: Sie werden in Portionsschalen gefüllt, verschweißt und eingefroren und unter anderem für den DRK-Dienst „Essen auf Rädern“ verwendet. Ein „Resteessen“ der verschiedensten zuvor eingefrorenen Eintöpfe gibt es auch am 7. März – dem letzten Tag der Eintopfsaison.

Nach Möglichkeit wird frisch gekocht

Tiefgekühltes kommt ansonsten nur ausnahmsweise in den Topf. Fehrmann: „Wir versuchen grundsätzlich, alles frisch vor Ort zuzubereiten.“ TK-Ware komme nur zum Einsatz, wenn die „Schnippeldamen schwächeln“: Die treffen sich bereits freitags, um Gemüse zu putzen und in passende Stücke zu zerteilen. Die ebenfalls ehrenamtlichen Köche beginnen dann am Sonnabendmorgen gegen 6 Uhr mit der Zubereitung der Suppen in zwei großen Kesseln.