Rundfahrten

Die Stadt mit TSV und Bürgermeisterin per Rad erkunden

Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig lädt regelmäßig zur Radtour ein. Die Radsportler vom TSV ebenfalls. Diesmal starteten beide Rundfahrten gleichzeitig. 

Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig lädt regelmäßig zur Radtour ein. Die Radsportler vom TSV ebenfalls. Diesmal starteten beide Rundfahrten gleichzeitig. 

Foto: Denise Ariaane Funke 01786559849 / Denise Ariaane Funke

Schwarzenbek. Die Bürgermeisterin zeigt den Bürgern bei ihren Radtouren die Stadt, der TSV lädt zu Ausflügen in die Umgebung ein.

Schwarzenbek.  Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig fährt gerne Rad. In der Europastadt tritt sie fast jeden Tag auf dem Weg von ihrem Wohnhaus zum Rathaus in die Pedale. 20 Jahre hat ihr Drahtesel auf dem Buckel. „Das Fahrrad liebt meine Frau heiß und innig. Ich habe es versehentlich schon mit dem Auto überfahren und musste es dann wieder reparieren“, verrät Ehemann Uwe Seelig.

Auf dem Oldtimer startete die Bürgermeisterin am Sonnabend dann auch mit
17 Schwarzenbekern zur Tour durch die Europastadt. Die leidenschaftliche Radfahrerin, die zwar immer ohne Helm unterwegs ist, führte die Rundfahrt im Jahr 2014 ein.

Tierheim und Kichererbse als Ziel

„Jedes Mal gibt es eine andere Strecke. Dieses Mal besichtigen wir das Tierheim, fahren an der alten Keksfabrik und am Bahnhof entlang, schauen uns den Rohbau der Kita Kichererbse an der Buschkoppel an. Außerdem machen wir einen Abstecher zum Neubaugebiet Im Strange, bevor es dann im Amtsrichterhaus Kaffee und Kuchen gibt“, sagte die Bürgermeisterin, die etwa zwei Stunden für die etwa zwölf Kilometer lange Tour eingeplant hatte.

In den Vorjahren waren unter anderem das Klärwerk,die Feuerwehr oder das Wasserwerk Schwerpunktziele ihrer Ausfahrten. Jedes Mal ging es auf dem alten Markt los, und jedes Mal ging es dabei auch um Planung oder Baufortschritt für den Neubau auf dem Gelände von Markt 6 und 8 (Jugendtreff und Kaiserhof). Erstmals startete die Gruppe vor dem schmucken Neubau der Raiffeisenbank Lauenburg, der im Frühjahr – wie ausführlich berichtet – eröffnet worden war.

Radsportler setzen auf E-Bikes

Dass die Schwarzenbeker offenbar gerne in die Pedale treten, wurde den Teilnehmern klar, als sie am vereinbarten Treffpunkt gleich noch auf eine zweite Truppe Radfahrer stießen. Zeitgleich startete nämlich auch die Gruppe der Radsportabteilung des TSV Schwarzenbek unter der Leitung von Sigrid Zeyn zu einer Tour. „Bei uns tragen alle einen Helm, da wir lieber auf Nummer sicher gehen“, sagt die Radlerin. In ihrer Gruppe war man wiederum gut beraten mit einem E-Bike unterwegs zu sein, denn die 24 Kilometer-Tour führte von Schwarzenbek über Müssen, Schulendorf, Lüttau, Gülzow, Hamwarde bis in die Kürbisscheune nach Worth, von wo aus es dann wieder zurück in die Europastadt ging.

Und auch die Schwarzenbeker Bürgermeisterin wird sich wohl demnächst einen Helm zulegen. „Warum ich keinen Helm trage, ist eine gute Frage. Eigentlich habe ich ja eine Frisur, bei der man einen Helm tragen kann. Ich werde das demnächst wohl mal in Angriff nehmen,“ sagte sie.