Stadtvergnügen

Schwarzenbek: Countdown für drei tolle Tage läuft

Vom 20. bis 22. September wird zum fünften Mal das "Stadtvergnügen" gefeiert: ein von Bürgern und Vereinen mit Hilfe vieler Sponsoren und Förderer ehrenamtlich organisiertes Stadtfest.

Vom 20. bis 22. September wird zum fünften Mal das "Stadtvergnügen" gefeiert: ein von Bürgern und Vereinen mit Hilfe vieler Sponsoren und Förderer ehrenamtlich organisiertes Stadtfest.

Foto: Marcus Jürgensen

Schwarzenbek. Zum fünften Mal gibt es in der Europastadt ein von Bürger und Vereinen ehrenamtlich organisiertes Stadtfest.

Schwarzenbek.  Das bereits fünfte Schwarzenbeker Stadtvergnügen beginnt am Freitag, 20. September, um 17 Uhr. Auf gleich zwei Bühnen, gesponsert von der Kreissparkasse und den Vereinigten Stadtwerken, gibt es in der für den Autoverkehr gesperrten Innenstadt an diesem Abend Musik: Auf dem alten Markt spielt zunächst die Band „Stingray“ Bluesrock, um 20.30 Uhr folgen Rock, Pop und Soul mit „Just Big“. An der Berliner Straße spielen zunächst „Tux Pimeaux“ und Akteure von „Beat’n’Dance“ bevor DJ Klaas Hits aufgelegt.

Stadtvergnügen erhielt 2014 seinen Namen

„Wir haben dazugelernt, sind professioneller und planen ein Fest mit dem Potenzial für viele weitere Jahre“ – das hatte die Bürgervereinsvorsitzende Ute Stimper bereits vor fünf Jahren gesagt Damals hat das Fest auch seinen Namen erhalten: „Stadtvergnügen“. Auch wenn einige Akteure mittlerweile das Organisationsteam verlassen haben, gilt nach wie vor: Das Fest wird von Bürgern für Bürger organisiert – und das ehrenamtlich.

Dreitägiges Programm ehrenamtlich geplant

Stimper und ihre Mitstreiter haben in der Vorbereitungszeit nicht nur wieder ein dreitägiges Programm mit jeder Menge Musik, vielen Ständen der Vereine, Fahrgeschäften und Attraktionen für Familien sowie dem Festumzug am Sonntag organisiert. Sie haben mit Hilfe der beiden Sponsoren und weiterer Unterstützer auch die Finanzierung sichergestellt: 18.000 Euro stehen dieses Jahr für das Stadtfest zur Verfügung.

„In sozialen Netzwerken ist immer wieder zu lesen, dass es in der Stadt keinen Zusammenhalt gibt. Dem möchte ich entschieden widersprechen“, sagt Stimper unter Verweis auf die ehrenamtliche Organisationsarbeit. Dem stimmt auch der Erste Stadtrat Rüdiger Jekubik (SPD) zu: „Ich hoffe, dass sich zum Stadtvergnügen viele auf den Weg machen und sehen werden: So schlecht ist es hier nicht.“ Großes Lob zollt Jekubik den Organisatoren und Unterstützern: „Man kann sich nur schwer vorstellen, wie viel Arbeit letztlich dahinter steckt.“

Tipp: Zu Fuß über die Europabrücke

Insgesamt werden an den drei Tagen mehr als 50 Programmpunkte geboten. Neben dem Musikprogramm (Flyer liegen in vielen Geschäften aus) gibt es am Sonntag, 22. September, einen Festumzug. Er startet um 14 Uhr am Netto-Markt an der Möllner Straße: „Wer einmal zu Fuß über die Europabrücke marschieren will oder mit dem Fahrrad, kann sich anschließen. Wer mit einem geschmückten Fahrzeug dabei sein will, sollte sich auf jeden Fall noch anmelden“, sagt Organisator Manfred Jacobsen (Anmeldeformulare gibt es auf www.schwarzenbek.de).

Offiziell eröffnet wird das Stadtvergnügen am Sonnabend um 16 Uhr auf dem alten Markt durch Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. Ein besonderes Highlight für Kinder sind die Auftritte des Hamburger Feuerwehrkaspers in den Kreissparkassenräumen an der Berliner Straße 1 am Sonnabend um 14 und 16 Uhr sowie Sonntag um 13 und 16 Uhr. Für Sonntag laden die Kirchengemeinden zudem um 11 Uhr zur ökumenischen Andacht samt „Segen to Go“. Für Schleckermäuler: Sonntag wird in der Seniorenresidenz St. Franziskus an der Berliner Straße wieder die beliebte „Eis-Flatrate“ geboten – ein Mal zahlen und soviel Eis lecken, wie man will.