Aral Open

Die große Party unter der Brücke geht weiter

Die „Move Maniaxx“ aus Lüneburg eröffnen die Aral Open-Saison in Schwarzenbek.

Die „Move Maniaxx“ aus Lüneburg eröffnen die Aral Open-Saison in Schwarzenbek.

Foto: Gyde / Move Maniaxx

Schwarzenbek. Die Sponsoren-Suche war schwierig und ein Unterstützer ging in Haft. Trotzdem gibt es eine Neuauflage der Aral-Open mit fünf Bands.

Schwarzenbek.  So schwierig wie diesmal war es noch nie. Aber jetzt steht fest: Die Aral Open gehen weiter – und es bleibt auch bei den fünf Bands. „Zwei Sponsoren sind abgesprungen. Mit Hilfe von unserem langjährigen Unterstützer Günter Studt haben wir kurzfristig zwei neue Sponsoren gefunden. Damit und mit Hilfe der Stadt war die Reihe gesichert“, erzählt Michael Nowak, der die Reihe organisiert.

Einen weiteren Schlag mussten die Organisatoren hinnehmen, weil Stefan B., Pächter der Aral-Tankstelle, die seit 2002 Sponsor und Namensgeber der Reihe ist, festgenommen wurde (wir berichteten). Die Staatsanwaltschaft verdächtigt ihn, seine Ex-Lebensgefährtin ermordet und in einem Waldstück vergraben zu haben.

„Für uns ist das ein Schlag, aber für Konzertreihe hat das zunächst keine Auswirkung. Unser Partner als Sponsor ist der Aralkonzern und nicht der Pächter. Wie sich Aral nächstes Jahr positioniert, lässt sich allerdings nicht abschätzen“, sagt Veranstalter Michael Nowak. Doch diese Schwierigkeiten treten jetzt in den Hintergrund, weil die Vorbereitungen für die Aral Open 2019 auf Hochtouren laufen.

Auftakt mit den „Move Maniaxx“

Los geht es am Sonnabend mit Altbewährtem: Ab 20 Uhr stehen die „Move Maniaxx“ aus Lüneburg auf der Bühne unter der Brücke im Stadtpark und dürften dem Publikum auch bei eher kühlen Temperaturen kräftig einheizen. Die Party-Band aus Lüneburg spielt seit 16 Jahren zusammen und ist mit einem breitgefächerten Repertoire ein Garant für gute Stimmung.

Aushängeschild für die Stadt

„Es gehört viel Idealismus seitens der Sponsoren dazu, die Reihe zu organisieren. Die Konzerte sind ein Aushängeschild für unsere Stadt und haben trotz der Größe immer eine tolle familiäre Atmosphäre. Ich bin froh, dass wieder fünf Veranstaltungen zusammen gekommen sind“, betonte Bürgermeisterin Ute Borchers-Seelig. Die Stadt beteiligt sich mit Bauhof-Leistungen bei Auf- und Abbau sowie der Reinigung des Geländes. Außerdem unterstützt sie den privaten Sicherheitsdienst der Veranstalter.

Wegen der EU-Lärmschutzrichtlinie enden alle Konzerte um 22.50 Uhr. „Das ist ein schmales Zeitfenster. Deshalb können wir leide auch keine lokalen Bands als Vorgruppen einplanen“, sagt Michael Nowak.

Aral-Open Termine

11. Mai: Move Maniaxx

1. Juni: Pfefferminz

22. Juni: Bon Scott

17. August: Jessen & Melzer

7. September: Atomic Playboys

Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr, im Stadtpark herrscht während der Veranstaltungen Alkoholverbot.