Lupus e. V.

Verein will Schüler besser auf das Leben vorbereiten

 Zum Treffen der „Lupis“ führte Lehrer Peter Krull (re.) Ehemalige durch das Gymnasium.

Zum Treffen der „Lupis“ führte Lehrer Peter Krull (re.) Ehemalige durch das Gymnasium.

Foto: Timo Jann

Schwarzenbek. Ehemalige Gymnasiasten wollen angehenden Abiturienten künftig Praktika vermitteln, damit sie mehr Erfahrung bekommen.

Schwarzenbek.  Die Ehemaligen des Schwarzenbeker Gymnasiums, die sich seit 1984 als Verein „Lupus e.V.“ organisiert haben, wollen die Schule in Zukunft stärker unterstützen. „Zum einen haben wir einiges an Geld in unserer Kasse, um der Schule bei nötigen Anschaffungen helfen zu können. Zum anderen wollen wir den Schülern auch Praktikumsplätze vermitteln. Wir stehen ja im Arbeitsleben und haben viele Kontakte“, sagte Christian Siemers, der neue Vorsitzende von „Lupus e.V.“, beim traditionellen Treffen der Ehemaligen am Tag vor dem Weihnachtsfest.

Klassenzimmer wird Raum der Erinnerungen

Zum Lupus-Treffen verwandelte sich ein Klassenzimmer des Gymnasiums an der Buschkoppel wieder in einen Raum voller Erinnerungen an die Schulzeit. 100 Ehemalige tauschten sich über ihre Erlebnisse aus. Diejenigen, die das im April 2009 bezogene neue Gymnasium noch nicht kannten, konnten sich von Physiklehrer Peter Krull durch die Räume führen lassen. Schulleiterin Birgit Roschlaub hatte nach dem großen Treffen zum 50-jährigen Bestehen des Gymnasiums 2017 zum zweiten Mal die Schule geöffnet.

Schmökern in alten Abi-Zeitungen

Viele Ehemalige hatten frühere Abi-Zeitungen mitgebracht, die genug Inhalt boten, um in Erinnerungen schwelgen zu können. Doch die „Lupis“, wie die Mitglieder des Vereins heißen, wollen mehr. „Nach der Schule konnte ich zwar Geschichtsinterpretationen in drei Sprachen verfassen, aber ich hatte keine Ahnung von nötigen Versicherungen und wie man Steuererklärungen abgibt“, so Siemers. Er hofft, dass durch praxisnahe Praktika die Schüler besser auf das wahre Leben nach der Schule vorbereitet werden können. Krull sagte seine Unterstützung zu, zumal derzeit ohnehin eine Arbeitsgruppe die vorgeschriebenen Praktika in der Schule neu organisieren würde.