Schwimmhalle

Wie stehen die Chancen für ein neues Bad?

Die Schwarzenbeker wünschen sich nichts sehnlicher als eine neue Schwimmhalle.

Die Schwarzenbeker wünschen sich nichts sehnlicher als eine neue Schwimmhalle.

Foto: Kzenon / BGZ

Schwarzenbek. Ist ein neues Schwimmbad in der Europastadt realisierbar? Dieser Frage soll ein Gutachter nachgehen.

Schwarzenbek.  Es gibt kaum etwas, das sich viele Schwarzenbeker sehnlicher wünschen als ein neues Schwimmbad. Auch Schulleiterin Liane Maier von der Grundschule Nordost gehört zu dieser Gruppe, weil der gesetzlich vorgeschriebene Schwimmunterricht in Schwarzenbek nicht zu realisieren ist. Deshalb gibt es seit zwei Jahren eine Kooperation mit der DLRG und dem Augustinum in Mölln.

Machbarkeitsstudie soll Fakten liefern

Das haben die Schulträger, Stadt Schwarzenbek und Umlandgemeinden aus dem Amt Schwarzenbek-Land, zum Anlass genommen, eine Machbarkeitsstudie auf den Weg zu bringen (wir berichteten). Die Expertise dürfte rund 30 000 Euro kosten. Deshalb haben Stadt und Amt einen Kooperationsvertrag geschlossen, um sich die Kosten zu teilen. Die Aktivregion Sachsenwald-Elbe könnte die Untersuchung mit 55 Prozent Zuschüssen aus EU-Mitteln fördern. Dann blieben für die Stadt und für das Amt Schwarzenbek-Land jeweils noch 7000 Euro übrig.

EU könnte Expertise fördern

Auch für das Projekt an sich könnte es grundsätzlich eine Förderung geben, wie Regionalmanager Georg Küpper gegenüber unserer Zeitung sagte. Aber zunächst einmal entscheidet die Aktivregion am Mittwoch, 14. März, über den Zuschuss für das Gutachten. Die Sitzung im Festsaal des Schwarzenbeker Rathauses beginnt um 17.15 Uhr.

Viele Ideen für neues Schwimmbad

In der Zwischenzeit haben sich sowohl der Verein SiWa (Sicheres Wasser) als auch die Schwimmsparte des TSV Schwarzenbek sowie die FDP zu Wort gemeldet. „Wir könnten uns ein Schwimmbad in dem Bereich nördlich des Bahnhofs an der Kerntangente vorstellen. Das wäre verkehrsgünstig gelegen, Auch für auswärtige Schüler“, sagte SiWa-Chef Helge von Appen gegenüber unserer Zeitung. Dem pflichtet Klaus Kamm, Vorsitzender der Schwimm-Sparte des TSV bei,

FDP hat einen Vorschlag

Einzige Partei in Schwarzenbek, die sich bislang zur Frage positioniert hat, ist die FDP. „Wir würden uns über ein neues Schwimmbad freuen. Wenn es keine große Lösung gibt, wäre auch ein Lehrschwimmbecken in der Pausenhalle der ehemaligen Realschule ein Variante“, so FDP-Fraktionschef Helmut Stolze.

Seit 2002 gibt es kein Schwimmbad mehr in Schwarzenbek. Damals wurde die Halle am Sachsenwaldring abgerissen.