Staugefahr

Autobahn 24 wird erneut zum Nadelöhr

Foto: Marcus Jürgensen

Schwarzenbek. Nutzer der Autobahn 24 müssen sich erneut auf lange Staus einstellen: Derzeit richten Bauarbeiter auf sechs Kilometern zwischen den Anschlussstellen Hornbek und Schwarzenbek/Grande eine Baustelle ein.

Nachdem im vergangenen Jahr die Fahrbahn in Richtung Berlin saniert wurde, ist in diesem Jahr die Gegenrichtung dran. Nach gut 14 Jahren und mehreren Unterbrechungen sollen die Sanierung der A24 tatsächlich dieses Jahr beendet werden – zumindest auf schleswig-holsteinischem Gebiet.

Die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Hamburg sollen am Montag, 27. April, beginnen. Der Verkehr wird dann zwischen den beiden Anschlussstellen über die bereits 2014 sanierte Fahrbahn Richtung Berlin geführt. Geplant ist, den Abschnitt bis 31. August zu sanieren. Während dieser Zeit ist auch die Anschlussstelle Talkau in Richtung Hamburg gesperrt.

Polizei und Retter können gesperrte Auffahrt nutzen

Für die Beamten der Autobahnpolizei, deren Wache direkt an der Auffahrt liegt, wird es auch während der Bauphase die Möglichkeit geben, auf die Autobahn zu fahren. „Damit mussten wir auch schon im Vorjahr leben, als die andere Auffahrt gesperrt war“, erläutert Polizeikommissar Wolfgang Tonn. Das gilt auch für Rettungsdienste und Feuerwehr: Auch sie können im Notfall über die gesperrte Anschlussstelle auf die Autobahn gelangen.

Gleichzeitig lässt der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr die Autobahn 24 auch im Bereich Gudow sanieren: Hier soll der Verkehr vom 1. November wieder ungestört fließen. Das ist auch die gute Nachricht für alle Autofahrer: Mit diesem letzten Teilstück ist die Autobahn auf schleswig-holsteinischen Gebiet komplett erneuert.

Mehr zu den Bauarbeiten Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgischen Landeszeitung vom 14. April. ePaper / Abo