Miss(es) Germany

Babett Konau darf gleich zwei Schärpen tragen

Foto: Margret Pantelmann

Brunstorf. Das hat es in Deutschland bisher noch nicht gegeben: Babett Konau aus Brunstorf ist die erste Teilnehmerin beim Schönheitswettbewerb, die bereits zum zweiten Mal mit der begehrten Schärpe als Schönste im ganzen Land auserwählt wurde.

Im Jahr 2003 wurde die damals 25-Jährige und „erste Rothaarige überhaupt“, wie sie bemerkt, zur Miss Germany gewählt. Elf Jahre später ließ die 36-Jährige im Dezember 2014 in einem Luxushotel nahe dem ägyptischen Badeort Hurghada alle 120 Konkurrentinnen hinter sich und wurde zur„Misses Germany 2015“ gewählt.

Es kommt auf die Ausstrahlung an

Misses Germany zu werden ist ein Weg mit vielen Hürden. Mit 120 Teilnehmerinnen startete Babett Konau, bis sie es im Auswahlverfahren irgendwann unter die Top 24 schaffte. Zuvor gab es noch ein dreiwöchiges Trainingscamp für die Missen: Neben Laufsteg-Training, Fotoshooting, Sport mit verschiedenen Aktionen stand noch einiges mehr auf dem Programm. „Da herrscht eine super Kameradschaft. Keine ist zickig“, sagt Konau: „Doch am Ende wollen sich alle noch einmal verbessern.

Wenn dann der entscheidende Tag kommt, wollen alle 24 Frauen den Titel, aber nur eine kann ihn bekommen.“ Dabei sei das Aussehen gar nicht so wichtig. „Es kommt auf die Ausstrahlung an“, sagt Konau.

Konau „Ich liebe die Sieben-Tage-Woche“

Seit 1991 lebt Babett Konau in ihrem Haus in Brunstorf mit ihrer Familie zusammen. „Meine Familie ist mir sehr wichtig“, sagt sie und spricht mehrfach von ihren „drei Säulen“. Das sind ihre Mutter, ihre Schwester und ihr Lebensgefährte Paco Comino-Lopez, der in Bonn ein gefragter Promi-Friseur ist und viel Verständnis dafür aufbringt, dass sie sich nicht so häufig sehen können. In Bonn hat sie auch ein Schmuckgeschäft mit Angestellten. „ Ich liebe die Sieben-Tage-Woche“, betont sie. Ihren Beruf als zahnmedizinische Fachangestellte hat sie mittlerweile an den Nagel gehängt.

Zum Älterwerden hat die Doppel-Miss eine positive Einstellung. Die 36-Jährige könnte sich deshalb durchaus vorstellen, in 14 Jahren bei einer Wahl zur Schönheitskönigin wieder dabei zu sein. Dann wäre es die „Miss 50 Plus“ als nächste Altersstufe.

Mehr zur „Doppel-Miss(es)“ lesen Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgischen Landeszeitung vom 14. April. ePaper / Abo