Stadtwette

Die Tafel fordert Schwarzenbek heraus

Foto: Monika Retzlaff

Schwarzenbek. Die Tafel wird zehn Jahre alt und soll zum Jubiläum ein besonderes Geschnenk bekommen: Konserven, Nudeln und Reis für Bedürftige. Dafür soll eine Stadtwette sorgen.

Top, die Wette gilt: „Wir wetten, dass die Stadt es nicht schafft, das Gesamtgewicht aller Mitarbeiter der Schwarzenbeker Tafel in haltbaren Lebensmitteln aufzuwiegen“, fordert DRK-Geschäftsführer Stefan Fehrmann Bürgervorsteher Konrad Freiberg und Bürgermeister Frank Ruppert heraus. „Da machen wir mit“, sagte Freiberg spontan – und machte dann große Augen, als Fehrmann erklärte: „Wir haben 25 ehrenamtliche Mitarbeiter. Etwa zwei Tonnen Nahrung müssen zusammenkommen.“

Die Stunde der Wahrheit schlägt am Sonntag, 21. September, beim ersten DRK-Kohlfest. Eine große Pendelwaage, die extra für diesen Anlass gebaut wird, soll dann vor aller Augen zeigen, wer gewonnen hat. Verliert die Stadt, werden Freiberg und Ruppert einen Tag lang in der Tafel Lebensmittel an die Kunden austeilen. Verliert jedoch die Tafel, wird das DRK einen „Küchentag“ machen, Marmelade einkochen und Sauerkraut stampfen für die Tafel. Fazit: Es gibt bei dieser Wette nur Gewinner.

„Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit wir die Wette gewinnen“, verspricht Freiberg. Die Schwarzenbeker sind aufgerufen, mitzumachen und Lebensmittel zu spenden.

Mehr zur Wette und wo man seine Spenden abgeben kann, lesen Sie in der Printausgabe der Bergedorfer Zeitung / Lauenburgische Landeszeitung von Donnerstag, 4. September. E-Paper / Abo.