Aumühle

Wirtschaftsminister Buchholz auf großer Sommertour

Dr. Bernd Klaus Buchholz, Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus im Kletterpark in Aumühle.

Dr. Bernd Klaus Buchholz, Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus im Kletterpark in Aumühle.

Foto: Stephanie Rutke

Wirtschaftsminister Dr. Bernhard Buchholz wirbt für Chancen des Tourismus im Binnenland. Am Donnerstag war er im Kletterpark Aumühle.

Aumühle.  Dr. Bernd Buchholz, Landesminister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus, reist zwei Tage lang auf seiner Sommertour durchs Land. Im Fokus hierbei der Tourismus im Binnenland. Stationen waren gestern die Stadt Ratzeburg, das Green Tiny House auf dem Naturcampingplatz Salemer See, der Hof Kaiser in Salem, der Lamahof in Mannhagen, der Schnurstracks-Kletterpark in Aumühle und die Firma Party Rent in Reinbek.

Dr. Bernd Buchholz (FDP) und Annabell Krämer (MdL, FDP) ließen sich von Geschäftsführer Albrecht Stroop den Kletterpark zeigen. „Der Binnentourismus spielt für Schleswig-Holstein eine wichtige Rolle“, betont Buchholz. „Der Kletterpark ist eine Tourismusattraktion, die unbedingt erhalten bleiben muss.“ Auf seiner Sommertour erlebt Buchholz Unternehmen verschiedener Branchen, die ganz unterschiedlich in der Krise zurechtkommen. In Ratzeburg geht es den meisten Gastronomiebetrieben schlecht, hier sind die Hotels nur gering ausgelastet. Ganz anders sieht es auf dem Salemer Campingplatz aus: Die Betreiber haben so viel Zulauf, dass sie eine Steigerung zur Vorjahressaison erwarten.

Buchholz klettert in den Baumwipfeln

Buchholz sieht die aktuelle Situation als große Chance für das Binnenland, auf sich aufmerksam zu machen. Neben Badeorten an Ost- und Nordsee habe Schleswig-Holstein viele weitere Highlights zu bieten. Dazu zähle Aumühles Kletterpark. Doch Albrecht Stroop gehört zu den Unternehmern im Land, die stark unter der Corona-Krise leiden. „Auch wenn es heute wirkt, als ob alles gut ist, liegen wir mit unseren Einnahmen weit unter dem Vorjahr“, sagt er mit Blick auf den gut besuchten Park. Im April und Mai hatte er keine Einnahmen, Firmenevents entfallen 2020 komplett.

Bisher hat Stroop Soforthilfe in Anspruch genommen, er will jetzt noch Überbrückungshilfe beantragen. Buchholz informierte über die Möglichkeit für ein Darlehen aus dem Härtefallfonds. „Ein kerngesunder Betrieb darf nicht durch die Krise kaputtgehen.“ Auf der Sommertour habe sie bisher trotz der schwierigen Lage viel Optimismus bei Unternehmern erlebt, berichtet Annabell Krämer. „Bei vielen heißt es ,Jetzt erst recht’ und ich sehe viel Innovatives“, zieht sie Bilanz.

Nach einer kurzen Sicherheitseinweisung ließen es sich Buchholz und Krämer nicht nehmen, selbst in die Wipfel zu klettern. Angefeuert von ihren Begleitern und gut gesichert durch Albrecht Stroop und den Klettertrainer Kris beweist der Wirtschaftsminister, dass er sportlich ist. Der leidenschaftliche Motorradfahrer und Golfer hat auch beim Klettern in den Baumwipfeln sichtlich Spaß.