Auszeichnung

Aumühler Schule punktet mit Zirkusprojekt

Zusammen mit Schulleiter Stefan Platte und Elisabeth von Meltzer, Fachberaterin für Natur- und Umwelterziehung des Kreises, freuen sich die Kinder über die erneute Auszeichnung: v.l. Amelie, Arthur, Lucie, Chiara, Aytac, Nola, Cornelius und Benedikta. Rutke

Zusammen mit Schulleiter Stefan Platte und Elisabeth von Meltzer, Fachberaterin für Natur- und Umwelterziehung des Kreises, freuen sich die Kinder über die erneute Auszeichnung: v.l. Amelie, Arthur, Lucie, Chiara, Aytac, Nola, Cornelius und Benedikta. Rutke

Foto: Stephanie Rutke

Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule ist erneut als „Zukunftsschule“ ausgezeichnet worden.

Aumühle. Die Fürstin-Ann-Mari-von-Bismarck-Schule ist erneut als „Zukunftsschule“ ausgezeichnet worden. Zusammen mit fünf weiteren Schulen im Kreis gehört sie damit zu den Einrichtungen, die in diesem Jahr für ihr Engagement als aktiv und vorbildlich in der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) geehrt wurden. Die Initiative „Zukunftsschule.SH“ ist ein Auszeichnungs-, Förderungs- und Unterstützungssystem. Unter dem Motto „Heute etwas für morgen bewegen“ steht in diesem Jahr die Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) auf dem Programm.

Jede Schule im Land kann sich einmal jährlich mit mindestens zwei Projekten bewerben. Diese Projekte werden durch Kreisfachberater und eine Jury beurteilt. Die Zertifizierung als Zukunftsschule.SH gilt für zwei Jahre. Wichtig ist auch, sich weiterzuentwickeln und zu vernetzen. In Aumühle haben die Kinder und Lehrer mit dem Zirkus- und dem Waldprojekt überzeugt. Partner dabei sind der „Circus Toussini“ und die Kreisjägerschaft.

Schule ist seit 2012 bei dem Projekt dabei

„Mit dem Zirkusprojekt, das in den dritten Klassen in jedem Jahr durchgeführt wird, haben wir uns in diesem Jahr zum ersten Mal beworben“, sagt Schulleiter Stefan Platte. Die Aumühler sind alte Hasen, denn die Grundschule mit ihren 180 Jungen und Mädchen nimmt seit 2012/2013 am Projekt „Zukunftsschule“ teil. Die Themen dabei sind vielfältig und reichen von Energienutzung über Gesundheit bis zum Mitbestimmen.

Im Zirkusprojekt in Zusammenarbeit mit dem „Circus Toussini“ lernen die Drittklässler eine Woche lang Jonglieren und Einradfahren, üben kleine Kunststücke ein und entwickeln ihre Zirkusnummern selbst.

Zusammen mit acht Kindern der Klassen 3 a und 3 b begrüßte Schulleiter Stefan Platte gestern Elisabeth von Meltzer, Fachberaterin für Natur- und Umwelterziehung des Kreises, die zur Übergabe der Auszeichnung nach Aumühle gekommen war. „Es ist total wichtig, was ihr hier macht“, lobte von Meltzer die Kinder. Weil es in diesem Jahr keine große Feier geben darf, hat sie sich selbst auf den Weg gemacht, um die Urkunde persönlich zu überreichen. „Ich möchte noch einmal Danke sagen“, wandte sie sich an die Grundschüler und appellierte: „Macht weiter so!“

200 Euro gibt es von der Kreissparkasse

Die Kinder hatten eigens eine kleine Zirkusshow vorbereitet. Sie beeindruckten mit einer Jongliernummer mit einem Diabolo inklusive Choreographie und zeigten, wie sicher sie die wackeligen Einräder beherrschen.

„Das Zirkusprojekt ist ein tolles Beispiel für nachhaltige Entwicklung und Demokratiebildung“, meinte vom Meltzer begeistert. Hier geht es darum, Ideen zu entwickeln und gemeinsam zu trainieren. Ein wichtiger Aspekt dabei ist auch die Öffentlichkeit. Die Kinder hatten Anfang Februar an zwei Nachmittagen im Stiftstheater im Augustinum ihren großen Auftritt und haben stolz gezeigt, was sie alles einstudiert haben.

Elisabeth von Meltzer hatte nicht nur das neue Schild mit dem Hinweis „Zukunftsschule 20/21. Wir arbeiten im Netzwerk“ dabei, sondern auch noch einen Scheck über 200 Euro. Das Geld spendet die Kreissparkasse für das Projekt. „Davon können wir neues Jongliermaterial für das Zirkusprojekt kaufen“, freut sich Schulleiter Platte. Für die Kinder gab es als süßes Dankeschön noch leckere Schokolade, nachhaltig angebaut und fair gehandelt.