100 Jahre Zonta

Frauen weltweit engagiert im Einsatz

Jana Jantzen ist die aktuelle Präsidentin des Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald.

Jana Jantzen ist die aktuelle Präsidentin des Zonta-Club Aumühle-Sachsenwald.

Foto: Stephanie Rutke / BGZ

Aumühles Zonta Club besteht seit acht Jahren. Die Mitglieder setzen sich für die Gleichstellung der Frau ein und unterstützen Projekte.

Aumühle. Weltweit feiern Zonta-Mitglieder das 100-jährige Bestehen der Serviceclubs, die sich für die Gleichstellung und die Unterstützung von Frauen und Mädchen in Not einsetzen. Gefeiert wird auch in Aumühle. Hier wurde vor acht Jahren der Zonta-Club Aumühle Sachsenwald von der Journalistin Elisabeth Ruge gegründet.

Seitdem setzen sich die engagierten Frauen mit verschiedenen Projekten und Aktionen für Mädchen und Frauen ein. Das sind etwa das Frauenhaus in Schwarzenbek oder die Südstormarner Vereinigung für Sozialarbeit (SVS) in Reinbek. Aktuell wird der Club von der Aumühler Kinderärztin Jana Jantzen als Präsidentin und als Vize von Dr. Pauline Puppel geleitet.

Auf der Suche nach jungen Mitgliedern

„Der Zonta-Club ist in Aumühle im April 2011 als Club Nummer 1874 mit 22 Mitgliedern gestartet“, erklärt Jantzen. Mittlerweile ist er auf 34 Mitglieder angewachsen: „Unser Ziel ist es, jährlich ein bis zwei neue Mitglieder aufzunehmen. Die Zahl ist nicht festgeschrieben, aber so sei gewährleistet, dass neue Mitglieder gut in die bestehenden Strukturen integriert werden. Jede Frau, die Mitglied wird, soll sich von Beginn an einbringen, durch Engagement in einem der Projekte oder durch Vorstandsarbeit.

Die „Zontiennes“ – so werden die Clubmitglieder genannt – engagieren sich für Frauen und Mädchen aller Generationen. Deshalb ist es ihnen auch wichtig, für Nachwuchs in den eigenen Reihen zu sorgen. „Wir wollen jüngere Mitglieder gewinnen“, sagt Jana Jantzen. Ein Weg dafür ist der „Young Women in Public Affairs“-Award, der einmal jährlich vergeben wird. Es handelt sich dabei um einen Preis für junge Frauen (nicht jünger als 16 und nicht älter als 19 Jahre), die sich ehrenamtlich in der Gesellschaft engagieren. Bewerbungsschluss ist der 31. Januar.

Mitgliederzahl steigt stetig

Es gibt verschiedene Projekte, die von Zonta seit Jahren unterstützt werden. Dazu gehören ein Trennungsseminar, das von der SVS angeboten wird, sowie die Gruppe „Pflegende Angehörige“, ebenfalls bei der SVS. „Hier treffen sich fast ausschließlich Frauen, die ihre Männer pflegen“, erklärt Jantzen. Während sich diese Frauen zum Austausch treffen, werden die zu pflegenden Angehörigen betreut. Zonta sorgt dafür, dass die Kosten für Referenten und Betreuung der Angehörigen, die Pflege benötigen, gedeckt sind.

Das Frauenhaus Schwarzenbek wird vom Zonta-Club monatlich mit Geld unterstützt. „Mit dem Geld können zum Beispiel Ausflüge für Mütter und Kinder finanziert werden“, sagt Jantzen. Außerdem gibt es zusätzliche Spenden für größere Anschaffungen wie etwa eine neue Waschmaschine.

Die engagierten Zonta-Frauen sind sehr zufrieden mit der Entwicklung des Clubs. „Die Mitgliederzahl steigt, wir haben ein reges Vortragswesen und unterstützen wichtige Projekte“, zieht die Präsidentin Bilanz.

Aktionen des Zonta-Clubs

Der Zonta-Club wird mitmachen beim Weihnachtsmarkt in Aumühle am ersten Adventswochenende. Hier werden Lose verkauft unter dem Motto „Kaufen, helfen, gewinnen“. Mitmachen lohnt sich, denn es können Gewinne im Gesamtwert von 4500 Euro erziet werden. Auch bei der Aktion „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden sich die Zonta-Frauen am 30. November in Aumühle vor der Schlachterei Schwieker, bei Edeka Schulz Wentorf und am Täbyplatz in Reinbek beteiligen.

Die Zonta-Lose werden bei Bürobedarf Trinh (Große Straße, Aumühle), in den Buchhandlungen Erdmann und Gellhorn in Reinbek und online auf der Homepage unter www.zonta-aumuehle-sachsenwald.de verkauft.