Immobilien

Pipping-Nachfolger: Junges Team erfolgreich am Ruder

 in erfolgreiches Team: Die Geschäftsführer und Unternehmensnachfolger von Korinna Pipping, Heiner Marcus Roskothen (links) und Karl Gero Wendeborn (rechts), mit Claas Göbber (Geschäftsführer K. Pipping Ausbau &Sanierung) und  Anneke Junge (Geschäftsführerin Pipping Immobilienverwaltung.

in erfolgreiches Team: Die Geschäftsführer und Unternehmensnachfolger von Korinna Pipping, Heiner Marcus Roskothen (links) und Karl Gero Wendeborn (rechts), mit Claas Göbber (Geschäftsführer K. Pipping Ausbau &Sanierung) und  Anneke Junge (Geschäftsführerin Pipping Immobilienverwaltung.

Foto: Christian Geisler / Pipping Immobilien

Reinbek. Pipping-Nachfolger eröffnen ein Büro in Hamburg und starten 2019 einen Immobilienfonds für Norddeutschland.

Reinbek.  Modern, klar und zeitgemäß – so präsentiert sich das neue Logo des Immobilienunternehmens Pipping aus Reinbek. Das bekannte „K“ für Korinna ist allerdings aus dem Schriftzug verschwunden. Mit dem besten Einverständnis jener Frau, die dem Unternehmen den Namen gegeben hat – Korinna Pipping. Zusammen mit Heiner Marcus Roskothen und Karl Gero Wendeborn arbeitet sie weiter an dem, was das Trio eine „sanfte Unternehmensübergabe“ nennt. Sehr erfolgreich, wie eine Bilanz nach nicht mal zwei Jahren zeigt.

Hauptstandort wird Reinbek bleiben

„Wir haben das Unternehmen hochwertschätzend übernommen, führen es jetzt gemeinschaftlich in die Zukunft“, sagt Karl Gero Wendeborn. Dazu gehört auch, dass das Unternehmen „Pipping Immobilien“ Anfang 2019 ein Büro in bester Lage in der Hamburger Innenstadt eröffnet, von dort aus hamburgweit Anlageimmobilien vermarktet. „Unsere Wurzeln werden aber weiterhin in Reinbek sein. Hier ist unser Kerngeschäft, hier leben unsere Familien, hier wollen wir präsent sein“, erklärt Heiner Marcus Roskothen.

Ganz Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen kommen jedoch beim Immobilienfonds ins Spiel, den Roskothen und Wendeborn im kommenden Jahr gründen wollen. In Sachen Grundstückserwerb, Grundstückserschließung, Bau von Mehrfamilienhäusern und Ankauf von Bestandsimmobilien wollen sie die Reinbeker Stadtgrenzen überwinden. „Es soll ein Spezialfonds für Privatleute werden. Sobald wir einen finanzstarken Investor haben, kann es losgehen. Die ersten Gespräche laufen“, erklärt Karl Gero Wendeborn.

Von sechs auf 30 Mitarbeiter in zwei Jahren

Die Mitarbeiterzahl des Unternehmens ist seit April 2017 von sechs auf 30 gestiegen, nach und nach haben die beiden jüngeren Pipping-Nachfolger weitere Standbeine aufgebaut. Ziel ist es, ein Rund-um-Dienstleister für Immobilien zu werden.

Unter dem Unternehmensdach gibt es mittlerweile die Firma Pipping Bau & Sanierung, die Käufer dabei unterstützt, aus einer Immobilie das Traumhaus oder die Wunschwohnung zu machen. „Wir arbeiten eng mit regionalen Architekten zusammen, die mit den Besitzern nicht nur Ideen entwickeln, sondern auch noch sehr gute Handwerker an der Hand haben“, erklärt Heiner Marcus Roskothen. Er weiß: Die meisten Immobilienkäufer haben gar keine Zeit, eine Sanierung oder einen Umbau selbst intensiv zu begleiten. „Die Arbeit und Koordination nehmen wir ihnen gern ab“, sagt Roskothen, der genau wie sein Mitstreiter Wendeborn Volkswirtschaftslehre studiert hat. Mittlerweile hat sich das Angebot der beiden herumgesprochen, es wird sogar von Immobilienbesitzern genutzt, die vor Jahren oder Jahrzehnten ein Haus oder eine Wohnung bei Pipping gekauft haben und es nun modernisieren möchten.

Die Pipping Immobilienverwaltung, eine weitere neue Säule des Unternehmens, richtet sich mit seinen Dienstleistungen an Besitzer von Miethäusern und -Wohnungen und an Wohneigentümergesellschaften.

Team treibt Digitalisierung voran

Neben den klassischen Verwaltungstätigkeiten treiben die Pipping-Nachfolger auch das Thema Digitalisierung voran. Ein erstes Objekt ist komplett mit digitalisierten Messgeräten ausgestattet worden. „Das spart langfristig Verwaltungsaufwand und senkt die Kosten“, erklärt Anneke Junge, Geschäftsführerin Pipping Immobilienverwaltung.

„Im Kern geht es uns darum, in wechselnden Marktsituationen krisensicher aufgestellt zu sein“, erklärt Roskothen, der sich der Verantwortung für die mittlerweile zahlreichen Mitarbeiter durchaus bewusst ist. Zusammen mit seinem Geschäftspartner entwickelt er viele Ideen. Eine wird das Team allerdings ganz schön ins Schwitzen bringen: Betriebssport für alle!