Reinbek

Pflegekräfte von den PhilippinenPflegekräfte von den Philippinen

St. Adolf-Stift Krankenhaus sucht neue Mitarbeiter in Internet, sozialen Medien und im Fernen Osten St Adolf-Stift Krankenhaus geht bei der Suche nach neuen Mitarbeitern ungewöhnliche Wege St. Adolf-Stift Krankenhaus sucht neue Mitarbeiter in Internet, sozialen Medien und im Fernen Osten St Adolf-Stift Krankenhaus geht bei der Suche nach neuen Mitarbeitern ungewöhnliche Wege

Reinbek.  Bei der Suche nach guten Mitarbeitern geht das Krankenhaus St. Adolf-Stift nun ungewöhnliche Wege. Derzeit werden sechs junge Menschen – vier Frauen und zwei Männer – von den Philippinen an der Hamburger Straße eingearbeitet, die erste letzte Woche in Hamburg gelandet sind. Bereits Ende 2017 hatte die Reinbeker Pflegedirektion sich auf den Philippinen nach gutem Pflegepersonal umgeschaut und reagiert damit auch auf den Fachkräftemangel.

„Dort wird über den Bedarf fürs Ausland ausgebildet und zwar nach amerikanischem Standard. Alle Pflegekräfte, die zu uns kommen, haben nicht nur den Bachelor of Nursing, sondern auch einen B2-Sprachkurs mit Ergänzung in der Pflegesprache. Sie können also schon Deutsch verstehen, lesen, schreiben und sprechen“, sagt Angela Ahrens, die als stellvertretende Pflegedirektion für das Bewerbermanagament zuständig ist.

Die neuen Mitarbeiter werden von Anfang an eng betreut, damit sie sich hierzulande schnell einleben. „Gerade am Anfang ist eine gute Begleitung und Einführung ins Krankenhaus, die andere Kultur und die Sprache sehr wichtig. Ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die offen und mit Geduld unseren neuen Kollegen begegnen“, sagt Ahrens. Alle haben Dienstkleidung erhalten, waren im Reinbeker Rathaus für die Formalitäten und wurden mit einem Gottesdienst in der Kapelle begrüßt. Am Sonntag ging es zusätzlich mit einer langjährigen Mitarbeiterin mit philippinischen Wurzeln und dem Krankenhausseelsorger in die Hamburger Innenstadt zum Gottesdienst der katholischen Philippinischen Gemeinde.

Nach sechs Monaten deutsches Examen machen

„Jeder hat einen Mentor auf seiner Station, der für alle Fragen zur Verfügung steht. Die Philippinischen Pflegekräfte wohnen in zwei Wohngemeinschaften in Reinbek und absolvieren im nächsten halben Jahr in der Pflegeschule einen Anerkennungslehrgang, sodass sie nach sechs Monaten ihr deutsches Examen ablegen können und voll einsatzfähig sind“, erklärt Andrea Schulz-Colberg, Pressesprecherin des Krankenhauses.

Die Anstellung der ausländischen Mitarbeiter ist eine Maßnahme von vielen, um mehr Personal zu bekommen. Auch in den sozialen Medien ist das Krankenhaus aktiv, sucht gezielt nach neuen Kollegen – mit Erfolg. Beim Einführungstag Anfang September wurden mehr als 30 neue Mitarbeiter begrüßt, die in den vergangenen zwei Monaten im Krankenhaus Reinbek in der Pflege, der Medizin oder Verwaltung angefangen haben.

Zudem hat das Land die Aufstockung der Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege von 69 auf 100 und langfristig sogar 150 Plätze genehmigt. „Wir haben weitere Lehrerinnen eingestellt und bauen gerade neue Klassenräume, um die zusätzlichen Pflege-Azubis optimal unterrichten zu können. Im Oktober eröffnen wir unsere Schüler-Station, sodass wir unsere Schüler noch besser auf die Praxis vorbereiten können“, erklärt Ahrens. Von den 13 frisch examinierten Pflegeschülern, die im August fertig waren, wurden elf übernommen. Im Juli haben sechs technische Auszubildende angefangen, hinzu kommen 27 Azubis für die Gesundheits- und Krankenpflege.

Für gute Mitarbeiter geht das Krankenhaus St. Adolf-Stift zuweilen auch ungewöhnliche Wege. Derzeit werden sechs junge Menschen – vier Frauen und zwei Männer – von den Philippinen an der Hamburger Straße eingearbeitet. Sie sind erst vergangene Woche in Hamburg gelandet. Ohne philippinische Krankenschwestern hätten schon in den 1960er- und 1970er-Jahren deutsche Kliniken Stationen schließen müssen. Ende 2017 hat die Reinbeker Pflegedirektion Kontakt zu einer Agentur aufgenommen, die Pflegepersonal von den Philippinen vermittelt – eine Reaktion auf den aktuellen Fachkräftemangel.

„Dort wird über den Bedarf fürs Ausland ausgebildet und zwar nach amerikanischem Standard. Alle Pflegekräfte, die zu uns kommen, haben nicht nur den Bachelor of Nursing, sondern auch einen B2-Sprachkursus mit Ergänzung in der Pflegesprache. Sie können also schon Deutsch verstehen, lesen, schreiben und sprechen“, sagt Angela Ahrens, die als stellvertretende Pflegedirektion für das Bewerbermanagament zuständig ist.

Die neuen Mitarbeiter werden von Anfang an eng betreut, damit sie sich schnell einleben. „Gerade am Anfang ist eine gute Begleitung und Einführung ins Krankenhaus, die andere Kultur und die Sprache sehr wichtig. Ich freue mich, dass es so viele Menschen gibt, die offen und mit Geduld unseren neuen Kollegen begegnen“, sagt Ahrens.

Insgesamt werden im Krankenhaus schon jetzt 25 Sprachen gesprochen. Die neuen Mitarbeiter haben Dienstkleidung erhalten, waren im Reinbeker Rathaus für die Formalitäten und wurden mit einem Gottesdienst in der Kapelle begrüßt. Sonntag begleiteten sie eine langjährigen Mitarbeiterin mit philippinischen Wurzeln und der Krankenhausseelsorger nach Hamburger zum Gottesdienst der katholischen Philippinischen Gemeinde.

Nach sechs Monaten deutsches Examen machen

„Jeder hat einen Mentor auf seiner Station, der für alle Fragen zur Verfügung steht. Die philippinischen Pflegekräfte wohnen in zwei Wohngemeinschaften in Reinbek und absolvieren im nächsten halben Jahr in der Pflegeschule einen Anerkennungslehrgang, sodass sie nach sechs Monaten ihr deutsches Examen ablegen können und voll einsatzfähig sind“, sagt Klinik-Sprecherin Andrea Schulz-Colberg.

Die Anstellung der ausländischen Mitarbeiter ist eine Maßnahme von vielen, um den Stamm von 850 Mitarbeitern zu erweitern. Auch in den sozialen Medien ist das Krankenhaus aktiv, sucht gezielt nach neuen Kollegen – mit Erfolg. Beim Einführungstag Anfang September wurden mehr als 30 neue Mitarbeiter begrüßt, die in den vergangenen zwei Monaten in der Pflege, der Medizin oder der Verwaltung angefangen haben.

Zudem hat das Land die Aufstockung der Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege von 69 auf 100, langfristig sogar 150 Plätze genehmigt. „Wir haben weitere Lehrerinnen eingestellt und bauen Klassenräume, um die zusätzlichen Pflege-Azubis optimal unterrichten zu können. Im Oktober eröffnen wir unsere Schüler-Station, sodass wir sie noch besser auf die Praxis vorbereiten können“, erläutert Ahrens. Von den 13 examinierten Pflegeschülern, die im August fertig waren, wurden elf übernommen. Im Juli haben sechs technische Auszubildende angefangen, hinzu kommen 27 Azubis für die Gesundheits- und Krankenpflege.