Positionspapier

FC Voran Ohe: Vorstand ist für den Ortswechsel

Reinbek.  Der Vorstand des FC Voran Ohe bekennt sich klar zu einem neuen Standort für den Verein. Man nehme zwar die Meinung vieler Oher ernst, die sich bei einer Einwohnerversammlung für einen Verbleib am alten Standort ausgesprochen haben. Darüber hinaus sei man aber in erster Linie dem Sport und den Mitgliedern verpflichtet – und die kommen, so der Vorstand, nur zu 20 Prozent aus Ohe. Viele andere wohnten in anderen Ortsteilen der Stadt.

„Ein Standort zwischen Ohe und Neuschönningstedt käme der geografischen Mitgliederstruktur näher und fände womöglich mehr Sympathien“, heißt es in einem Positionspapier, das von Roland Gust, Hermann Altefrohne und Hein Pich, den drei Vorstandsmitgliedern, veröffentlicht wurde. Dem Argument einiger Oher, mit dem Wegzug fiele ein Treffpunkt für die „Dorfgemeinschaft“ weg, entgegnet das Trio: „Dass den Oher Bürgern ein Treffpunkt genommen würde, stimmt nur bedingt. Im Moment sind die Vereinsräume nur Vereinsmitgliedern zugänglich.“ Dem Vorwurf, viele Oher hätten von der Diskussion bislang gar nichts gewusst, setzt die Vereinsspitze entgegen, dass diese bereits seit 2012 geführt werde, immer wieder Thema in politischen Gremien gewesen sei und in der örtlichen Presse darüber berichtet wurde.

Dass das Thema in einer Bürgerversammlung aufgegriffen worden ist, begrüßt die Vereinsspitze. Sie hält es jedoch für unprofessionell, dass über eine Verlagerung am Ende sogar abgestimmt worden ist. Das unterstütze diejenigen, „die aufgrund nicht vollständiger Informationen zu einer polemischen Debatte beitragen“, sagt die Vereinsspitze. Was gefehlt habe: ein klares Bekenntnis Reinbeks zum FC Voran Ohe und seinen Gremien. Zudem habe es kein Statement der Stadt zugunsten einer angemessenen Lösung dieses für den Verein „existenziellen Anliegens“ gegeben.

Sie versprechen: Die Vereinsspitze werde sich weiter sachlich und zielorientiert um die Lösung dieser schwierigen Aufgabe kümmern.