REISEBERICHT– Teil 1

Einchecken in Genua

"Endlich wieder zu Hause!" – unübersehbar strahlt ein großes Schild am Ende der Gangway entgegen. Nach einem hanseatisch, flotten Flug von Hamburg nach Mailand und einem eher italienisch, schleppenden Einchecken in Genua - nun dieser gelungene Willkommensgruß unmittelbar vorm Betreten der Schiffsplanken!

Alle eintreffenden Gäste der MS Albatros fühlen sich angenehm berührt. Man schmunzelt! Der nervige Anreisestress baut sich ab. So geht das also bei Phoenix-Reisen!

Und der erste Eindruck bestätigt sich. Wie ein roter Faden zieht sich das Lächeln durch das Tagesgeschehen. Ob morgens beim Frühstück, bei der täglichen Animation oder beim Kapitäns-Empfang. Alle helfen freundlich weiter! "Dös paßt schooh!", so der österreichische F&B-Manager! Trägt der erstaunten Dame den eben am Buffet zusammengestellten Salat bis zu ihrem Fensterplatz und enteilt unauffällig. Da muss die Dauernörglerin vom Nebentisch schwer durchatmen. Selbst Neptun`s erster Willkommenssturm im Golf von Lyon tut der guten Stimmung an Bord keinen Abruch."Lang läuft!" stellt "Schnurri Wichtig" fest. "Schnurri" war Marineflieger und schon 5 mal an Bord. Unser Kapitän, Hubert Flohr, hält die klassische runde Heckform unserer schlanken Lady für ausschlaggebend: "Knallt bei hoher See nicht so abrupt in die Wellen!" Fünf Tage später, Orkan im Atlantik, weiß jeder, was der Käptn meinte. Moderne, eckig gebaute Cruiser hätten die Gäste erheblich mehr durchgeschüttelt!

Aber zunächst machen wir Stop in Spanien. Malaga verzaubert mit seiner weihnachtlichen Straßendekoration in den vielen Fußgängerstraßen. Modern und mit luftigem Charakter. Keine Spur vom altbackenem Charme der 50er-Jahre! Die Geschäfte präsentieren ein vielfältiges Angebot von sehr günstigen und auch edlen Geschenken. Wie man hört waren einige Albatros-Profi-Gäste mehr an Dingen des täglichen Gebrauchs interessiert - Freigepäckprobleme! Immerhin fahren von 600 Gästen der Albatros fast 200 mit uns "Rund um die Welt". Darunter einige zum zweiten und dritten Mal!

Bis zu unserem nächsten Stop in Funchal/Madeira wollen wir das mal herausfinden.