Corona-Krise

Trauung in Lauenburg: Pures Glück in schwerer Zeit

Heike-Kristin Zinn und Daniel Kurger mit Lia (8), Jannes (2) und Bella (7 Monate).

Heike-Kristin Zinn und Daniel Kurger mit Lia (8), Jannes (2) und Bella (7 Monate).

Foto: Elke Richel / BGZ / Elke Richel

Selbst die Brautmutter durfte nicht dabei sein, als sich die Bergedorfer im Lauenburger Standesamt das Jawort gaben.

Lauenburg. Was gibt es Schöneres, als die eigene Hochzeit zu planen? Heike-Kristin Zinn und Daniel Kurger hatten sich für ihren großen Tag etwas ganz Besonderes ausgedacht: Eine Vintage-Hochzeit mit Blumenkranz, Biedermeierstrauß und allem, was dazu gehört.

Nicht nur die drei Kinder Lia (8), Jannes (2) und Bella (7 Monate) sollten im Lauenburger Standesamt dabei dabei sein, sondern auch Familie und Freunde. „Lauenburg haben wir uns ausgesucht, weil der Magistratssaal so eine schöne Atmosphäre hat“, schwärmte die Braut.

Nicht einmal die Brautmutter durfte dabei sein

Doch die Ausbreitung des Coronavirus machte dem Paar einen Strich durch die Rechnung. Nicht mal Brautmutter Christel Zinn durfte dabei sein, als Standesbeamtin Ramona Weiß die Trauung vornahm. Behördliche Vorschrift eben, um das Infektionsrisiko zu senken.

Doch die junge Familie aus Bergedorf nahm es gelassen. Mama, Papa, Kinder und Oma feierten nach der Trauung zu Hause im ganz kleinen Kreis. Die große Party hat die sympathische Familie vorerst auf Anfang August verschoben. Die Freunde sind schon informiert„Wir hoffen, dass bis dahin der Spuk vorbei ist“, sagt der frischgebackene Ehemann.

Verschiebung kam für das Paar nicht infrage

Den Hochzeitstermin zu verschieben wäre für die beiden nicht infrage gekommen. „Wir haben unsere Ringe selbst geschmiedet und natürlich auch das Datum eingraviert“, erzählt er und lacht: „Unter diesem Umständen zu heiraten hat ja auch etwas Gutes. Sonst wären wir doch wahrscheinlich gar nicht in die Zeitung gekommen.“ Wir wünschen viel Glück!