Abgekommen

28-Jähriger stirbt bei schwerem Unfall

Schwerer Unfall auf der Straße zwischen Büchen und Gudow: Ein 28-jähriger Möllner  kam ums Leben, seine beiden Beifahrer wurden schwer verletzt.

Schwerer Unfall auf der Straße zwischen Büchen und Gudow: Ein 28-jähriger Möllner kam ums Leben, seine beiden Beifahrer wurden schwer verletzt.

Foto: Timo Jann

Büchen. Bei einem schweren Unfall ist auf der Straße zwischen Büchen und Gudow ein 28-Jähriger gestorben, seine Mitfahrer wurden schwer verletzt.

Büchen.  Auf der Landstraße zwischen Büchen und Gudow hat sich am Dienstagabend ein schrecklicher Verkehrsunfall ereignet. Nach Polizeiangaben starb der Fahrer (28) des allein beteiligten Mercedes noch am Unfallort, seine beiden Mitfahrer (23 und 24) wurden mit schweren Verletzungen vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Die Straße musste für die Rettungs- und Aufräumarbeiten mehrere Stunden lang voll gesperrt werden.

Nach Einschätzung der Polizei sei der Mercedes der C-Klasse des 28-Jährigen gegen 18.30 Uhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von Büchen-Dorf in Fahrtrichtung Gudow unterwegs gewesen. In einer leichten Linkskurve kam die Limousine rechts von der Straße ab, raste in den Wald und wurde beim Aufprall an mehreren Bäumen regelrecht zerrissen. Die komplette Fahrerseite blieb an einer Kiefer hängen, der zerfetzte Mercedes landete um 180 Grad gedreht einige Meter weiter. Der Motorblock samt Getriebe wurde herausgerissen.

Das Auto wurde komplett zerrissen

Ein zufällig vorbeikommender Arzt und weitere Autofahrer leisteten Erste Hilfe. Das alarmierte Notarztteam konnte beim Fahrer, der aus Mölln stammte, jedoch nur noch den Tod feststellen. Die beiden Grambek, die mit im Mercedes saßen, wurden ins Krankenhaus gebracht. Der 23-Jährige hatte nach Polizeiangaben hinter dem 24-jährigen Beifahrer gesessen und dadurch Glück gehabt, weil er nicht auf der völlig zerrissenen Seite des Mercedes saß.

Feuerwehrleute aus Fitzen, die sich am Abend gerade auf einer Funkübung befanden, unterstützten die Rettungsarbeiten. Anschließend mussten einige Kameraden von Helfern der Einsatznachsorge betreut werden. Denn erst vor drei Wochen hatte es in der Nähe einen tödlichen Unfall eines 19-Jährigen gegeben. Da waren Emotionen einiger Feuerwehrleute, die den damals Verunglückten gekannt hatten, wieder hochgekommen.