Lauenburg

Das Haus Elbstraße 116

Das Haus lag einst an der Einmündung des viel befahrenen Stecknitzkanals in die Elbe. Stündlich setzten hier Menschen mit der Fähre in die zum Herzogtum gehörenden Elbdörfer über. Der Händler Philipp Jacob Meßerschmidt erkannte die vortreffliche Lage und siedelte sich 1716 an dieser Stelle an. Der letzte Kaufmann an der Elbstraße 116 war Richard Warnecke, den die Lauenburger „Pennschieter Warncke“ (hochdeutsch etwa: Pfennigfuchser) nannten. In den 1930er-Jahren konnten Autos, die mit der Fähre übersetzten, sogar noch bei ihm tanken.