Lauenburg

Die fünf neuen Künstlerhaus-Stipendiaten stellen sich vor

Lauenburg. . Am Sonntag, 3. Juni, stellen sich um 17 Uhr die diesjährigen Stipendiaten der 32. Generation des Künstlerhauses Lauenburg (Elbstraße 54) in einer gemeinsamen Gruppenausstellung der Öffentlichkeit vor.

Von Mai bis Oktober leben und arbeiten sie in Lauenburg und werden in dieser Zeit in Einzelpräsentationen und Künstlergesprächen Einblick in die Ergebnisse und Zwischenstände ihrer künstlerischen Arbeit geben.

Katarína Dubovská präsentiert im Rahmen der Ausstellung flächige, farbige Raumsetzungen aus Latex. Dubovská, die Anfang dieses Jahres ihr Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig beendete, verschränkt in ihrer Arbeit bildgebende Verfahren – ausgehend von der Fotografie – mit Naturphänomenen und Fragen nach der Natur des Mediums Fotografie.

Auch die fotografischen Arbeiten des in Hamburg lebendenden Künstlers Harald Popp beleuchten das Verhältnis von Realität und Abbild im digitalen Zeitalter. Dabei bleibt auf den ersten Blick zunächst unklar, ob die Werke am Computer generiert oder analogen Ursprungs sind. In der Ausstellung werden im Zusammenspiel mit großformatigen Inkjet Prints klingende Keramikvasen die Installation Popps komplettieren.

Peter Strickmann arbeitet mit Sound und Klängen. Mal sind es im öffentlichen Raum vorgefundene klingende und/oder sich bewegende Dinge/Situationen/Details, mal transformiert Stickmann Alltagsgegenstände im Rahmen einer Performance zu Klangkörpern und Instrumenten um. Im Künstlerhaus präsentiert er Tuschezeichnungen sowie eine Videoarbeit im Keller.

Die diesjährige Literaturstipendiatin Hanne Römer präsentiert neben ihrem sogenannten Gehsprechstück „AnStick“ eine Leinwandarbeit mit applizierten Papiertütchen – jedes mit einer Zeichnung, bedruckten oder beklebten Worten versehen.

Die Komponistin, Klangkünstlerin und Pianistin Elvira Garifzyanova schließlich untersucht das spezifische Potenzial von akustischen und instrumentalen Klängen im Hinblick auf ihr Möglichkeitsspektrum. Garifzyanova studierte Komposition in der Schweiz, Russland und Deutschland.