Harte Einschnitte

Philips streicht 200 Stellen in Hamburg

Hamburg.  Einer der größten Arbeitgeber der Stadt plant harte Einschnitte. Bei Philips sollen nach Informationen dieser Redaktion in der Produktion von Röntgensystemen in Ohlsdorf etwa 200 Arbeitsplätze wegfallen. Die Herstellung soll künftig in den Niederlanden erfolgen. Zudem soll ein Teil der Entwicklungsarbeit nach Indien verlegt werden. Betroffen wäre etwa jeder 14. der in Hamburg knapp 2900 Mitarbeiter (Stand Ende 2017) des Unternehmens. „Wir führen Gespräche mit unserem Wirtschaftsausschuss und den Arbeitnehmervertretern, wie wir diese Maßnahme gestalten können“, sagt Philips-Sprecher Sebastian Lindemann. Auf eine Zahl der betroffenen Mitarbeiter wollte er sich nicht festlegen. Man wolle zunächst in Ruhe mit den Mitarbeitern reden. Die Maßnahme solle 2020 abgeschlossen sein.

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