Cyber-Attacke

Verwaltung mit Fake-Mails getestet

Kiel.  Die Stadt Kiel hat ihren 3000 Mitarbeitern ohne eine Vorwarnung gefälschte Mails geschickt, um die Beschäftigten für Cyber-Attacken zu sensibilisieren. Bis zu 28 Prozent seien dabei auf die Fake-Mails hereingefallen, hätten arglos Links oder Anhänge geöffnet oder wollten sogar ihren Benutzernamen samt Passwort mitteilen, sagte ein Stadtsprecher am Freitag.

Im Auftrag der kommunalen Verbände sei das „Live Phishing Training“ als Pilotprojekt entwickelt worden. Alle Daten seien selbstverständlich anonymisiert worden. Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD), der Personalrat und andere Mitbestimmungsgremien hätten grünes Licht gegeben. Es wurden drei gefälschte Mails verschickt – im vergangenen Oktober, im Dezember und zuletzt im April.

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