Coronavirus

Glinder Ordnungsamt kontrolliert das neue Kontaktverbot

In Glinde haben Vertreter der Stadt die Einhaltung der neuen Auflagen zum Infektionsschutz überprüft (Symbolbild)

In Glinde haben Vertreter der Stadt die Einhaltung der neuen Auflagen zum Infektionsschutz überprüft (Symbolbild)

Foto: BGZ / WP

Stadt ist zufrieden mit den Ergebnissen. Manche wussten noch nichts von Auflagen. Stadt startet Hilfsinitiative.

Glinde. Die große Mehrheit der Glinder nimmt das seit Montag bestehende Kontaktverbot offenbar an. Dieses Fazit zog Bürgermeister Rainhard Zug am Dienstagmorgen. Die Stadt hatte Teams von Ordnungskräften gebündelt und erste Kontrollen durchgeführt.

„Vereinzelt waren die am Sonntag angeordneten Regeln für Personen, die sich in der Öffentlichkeit bewegen, noch nicht bekannt“, so Zug. In einigen Fällen waren Ansprachen durch die Mitarbeiter des Ordnungsamtes notwendig, aber Bußgeld mussten nicht verhängt werden, so Zug.

Mit der Polizei sei ein enger Austausch vereinbart. Im Hinblick auf den Wochenmarkt am Mittwoch (7 bis 13 Uhr) appellierte der Bürgermeister an die Menschen: „Halten Sie sich an die Regeln! Wir alle tragen die gemeinsame Verantwortung dafür, dass die Zahl der Erkrankten nicht weiter so schnell in die Höhe schießt. Damit schützen Sie auch diejenigen, die gerade unermüdlich für unser aller Wohl im Einsatz sind.“

Stadt startet Hilfsinitiative mit Kirche

Die Stadtverwaltung bedankte sich bei allen Menschen, die sich vor Ort – in Nachbarschaft oder Familie – um ältere und kranke oder in der Mobilität eingeschränkte Menschen Gemeinsam mit der evangelischen Kirch hat die Stadt zur Unterstützung die „Glinder Initiative – Wir Helfen in Zeiten des Coronavirus“ gestartet. Mehr Informationen gibt es im Internet auf www.glinde.de oder unter der neu eingerichteten zentralen Rufnummer 040/71 00 27 00 (Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr).

Auch auf Facebook seien viele Bürger aktiv und biöten in Glinde ihre Hilfe an: „Nachbarn für Glinde“ oder die Aktion „Glinder für Glinder – Wir helfen“. „Die vielen guten Beispiele zeigen, dass die Gemeinschaft in unserer Stadt funktioniert und gelebt wird“, so Bürgermeister Rainhard Zug.