Neues Programm

VHS will Geschichte der Glinder Kupfermühle erforschen

VHS-Leiterin Dr. Marlies Lehmann bietet für das neue Jahr ein umfangreiches Programm. Unter anderem geht es bei einer Geschichtswerkstatt um die Glinder Kupfermühle.

VHS-Leiterin Dr. Marlies Lehmann bietet für das neue Jahr ein umfangreiches Programm. Unter anderem geht es bei einer Geschichtswerkstatt um die Glinder Kupfermühle.

Foto: Ann-Kathrin Schweers / BGZ

Altbewährtes und neue Angebote wie etwa die monatliche Geschichtswerkstatt, bei der es um die Geschichte der Glinder Kupfermühle geht.

Glinde. „Hinter uns liegt ein erfolgreiches Jahr mit den Feiern rund um 100 Jahre Volkshochschulen in Deutschland“, resümiert die VHS-Leiterin Dr. Marlies Lehmann. Und im Januar geht es direkt mit der Frühjahrs- und Sommersaison und einem breitgefächerten Programm mit mehr als 200 Angeboten in Glindes Volkshochschule weiter. „Wie in den vergangenen Jahren setzen wir auf bewährte Angebote, wie unsere Sprachen, den Gesundheitsbereich und Malen, Zeichnen, Stricken und Nähen sowie Klöppeln“, sagt die VHS-Leiterin und freut sich gleichzeitig auf den Start einiger neuer Programmpunkte, wie etwa der offenen Geschichtswerkstatt.

„Das Thema wird die Glinder Kupfermühle sein. Jeder kennt sie, aber auch ihre jahrhundertealte Geschichte?“, sagt Dr. Marlies Lehmann. Die kostenfreie Geschichtswerkstatt startet am Donnerstag, 13. Februar, um 19 Uhr im VHS Gruppenraum, Markt 1. An sechs Abenden – von Februar an immer am zweiten Donnerstag im Monat – begeben die Gäste sich unter Leitung von Martin Radtke auf Spurensuche. Sie sammeln mündliche Zeugnisse, schriftliche und fotografische Quellen und werten sie gemeinsam aus. So sollen Ereignisse und Erlebnisse der Anwohner dokumentiert werden. „Ich bin gespannt, was dabei herauskommt“, sagt Hobbyhistoriker und Stadtvertreter (CDU) Martin Radtke, der für die Geschichtswerkstatt auch ins Stadtarchiv eingetaucht ist.

Das Blitzding

In der Sparte „Kultur und Gestalten“ findet sich neben zahlreichen Malkursen – von Acryl- über Pastellmalerei bis hin zum Skizzieren und Aquarellieren – und Handarbeitskursen auch der neue Workshop „Das Blitzding – Fotografieren mit Blitz“. Gralf Krüger kennt sich aus und zeigt den Interessierten, wie der Rote-Augen-Effekt oder Über- und Unterbelichtung vermieden werden. Der Kursus ist für Sonnabend, 7. März, von 9 bis 15.30 Uhr im VHS Gruppenraum geplant. Die Gebühr liegt bei 60 Euro. Wer mitmachen möchte, muss eine digitale Kamera mit Blitzschuh und der Einstellmöglichkeit „M“ für den manuellen Modus dabei haben.

„Waldbad“ für Trauernde

Viele Glinder hätten bereits das „Waldbad“ für sich entdeckt, so Dr. Marlies Lehmann. Obwohl die Kursreihe im Bereich „Gesundheit und Fitness“ angesiedelt ist, handelt es sich hier nicht etwa um Schwimmkurse. „Wir möchten uns besonders an Trauernde und Entspannung Suchende wenden“, sagt Lehmann. „Ziel des Waldbads ist es, Impulse in den Bereichen Wissen, Körperarbeit und Wahrnehmung zur Unterstützung des persönlichen Trauerwegs zu geben“, heißt es in der Kursbeschreibung des „Waldbads mit Impulsen für Trauernde“. An zwei Sonnabenden im Mai hilft Beate Neugebauer bei der Verarbeitung der Trauer.

Auf 68 Seiten erstreckt sich das Saison-Programm der VHS. Viele weitere Angebote zu den Themen „Gesellschaft und Leben“, „Beruf und Karriere“, „Sprachen und Verständigung“, „Gesundheit und Fitness“, „Kultur und Gestalten“ und „Junge VHS“ sind hier zu finden. Auch die Kulturangebote der Stadt sowie die beliebten Studienreisen des Reiseclubs Glinde sind im Heft gelistet.

Das Heft liegt in der VHS-Glinde (Markt 1) sowie in anderen Einrichtungen aus.