Oher Weg

Warten hat ein Ende: Glindes Juz eröffnet im Januar

In den Ferien waren Louis und viele andere Glinder Kids daran beteiligt, ihr neues Jugendzentrum am Oher Weg zu verschönern, beispielsweise mit Graffiti-Bildern.

In den Ferien waren Louis und viele andere Glinder Kids daran beteiligt, ihr neues Jugendzentrum am Oher Weg zu verschönern, beispielsweise mit Graffiti-Bildern.

Foto: Stephanie Rutke / BGZ

Die große Eröffnung des Glinder Jugendzentrums ist für 24. Januar geplant. Im Vorfeld dürfen die Kids den großen Tag mitplanen.

Glinde. „Wir müssen den Eröffnungstermin auf unbestimmte Zeit verschieben“, sagte Bürgermeister Rainhard Zug noch im Oktober. Aufgrund von Personalnot konnte das Jugendzentrum am Oher Weg nicht wie geplant im August die Türen öffnen. Wie die Verwaltung jedoch nun bestätigt, konnten zwei Sozialarbeiter eingestellt werden und der großen Feier steht nichts mehr im Weg.

Das Team der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Glinde lädt zu Freitag, 24. Januar, zur Eröffnungsfeier im Jugendzentrum am Schulzentrum ein. Von 14 bis 18 Uhr können die jungen Nutzer endlich ihr Juz erobern. Damit es eine gelungene Feier wird, sollen sie das Programm auch selbst mitgestalten. „In einem offenen Treff werden Ideen hierfür entwickelt“, sagt Katharina Richter, Mitarbeiterin in der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt. Jeden Donnerstag dürfen die jungen Glinder Anregungen für die Eröffnungsfeier sowie zur Ausstattung des Jugendzentrums auf dem Marktplatz loswerden. Zwischen 16 und 20 Uhr treffen sie sich in der „Corner“, dem Open-Air-Jugendtreff, am Lagerfeuer.

Planungsbüro für alle Besucher

Parallel dazu ist im neuen Jugendzentrum ein Planungsbüro für alle Besucher offen. Sie können sich donnerstags die umgebauten Räume ansehen, die Inneneinrichtung und die Ausstattung mit aussuchen und Vorschläge für die Eröffnungsfeier machen.

Den Abschluss macht ein Beteiligungstag am Donnerstag, 5. Dezember, im Juz. Dort sollen sich Projektgruppen zusammenfinden, die auf Grundlage der Ideen und Wünsche in die Planung mit einsteigen.

Im Juz steckt viel Eigenarbeit

Der Umbau der ehemaligen Gaststätte Jever Deel kostete die Stadt rund 1,2 Millionen Euro. Wo früher eine Kegelbahn im Keller war, können nun Bands proben und ihre Instrumente lagern. Eine neue Küche wurde im Erdgeschoss eingerichtet und auch einen Kiosk sowie eine Bar gibt es im Jugendzentrum. In den Sommerferien organisierte die Stadt zudem einige Aktionen zur Gestaltung des Juz. Glinder wie Louis trafen sich am Oher Weg und besprühten Wände und Bilder mit Graffiti als Dekoration. Auch eine kleine Werkstatt entstand im Rahmen der Ferienaktion. Das Ergebnis waren bequeme Lounge-Möbel und eine Bar für die Terrasse. Und auch die Pflanzkästen für den Garten sind selbst gezimmert.