Imker erleichtert

Bienenpest: Sperrbezirk in Glinde aufgehoben

Bei diesem Bienenvolk sind die oberen Waben verschlossen. Wäre es von der Seuche befallen, wären sie dunkel und eingefallen.

Bei diesem Bienenvolk sind die oberen Waben verschlossen. Wäre es von der Seuche befallen, wären sie dunkel und eingefallen.

Foto: Renaissance Hamburg Hotel

Glinde/Barsbüttel. Glindes Imker sind erleichtert: Sie dürfen mit ihren Bienenvölkern wieder das Stadtgebiet verlassen.

Glinde/Barsbüttel.  Mit dem Anstieg der Temperaturen werden auch die Bienen aktiv. Dann starten sie zu ihrem Reinigungsflug. Imker in Glinde können ihre Tiere dieses Frühjahr sorglos ausschwärmen lassen. Denn Mitte Januar hat das Veterinäramt den Sperrbezirk in Glinde aufgehoben.

Der wurde eingerichtet, weil bei einem Bienenvolk die Amerikanische Faulbrut, auch Bienenpest genannt, aufgetaucht war. Die für den Menschen ungefährliche bakterielle Erkrankung sorgt dafür, dass die Larven absterben, das Bienenvolk früher oder später zusammenbricht. Die Seuche ist anzeigepflichtig. Der Amtstierarzt kontrolliert das Volk regelmäßig. Der Imker muss versuchen, es zu heilen beispielsweise mit Antibiotika. Alle Materialien müssen ebenfalls desinfiziert werden.

Barsbüttel ist nach wie vor Sperrbezirk

In Glinde haben die Maßnahmen gewirkt: „Wir sind erleichtert“, sagt Imker Holger Meier. Er und seine Kollegen dürfen mit ihren Bienen wieder Glinde verlassen und etwa zur Apfelblüte ins Alte Land wandern. Allerdings gilt der Sperrbezirk in Barsbüttel nach wie vor. Hier ist die Bienenpest noch nicht besiegt.