Sanierung

Ab April wird die Möllner Landstraße gesperrt

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) Schleswig-Holstein plant die Sanierung der Möllner Landstraße (Landesstraße 94) zwischen Reinbek und der Landesgrenze zu Hamburg.

Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) Schleswig-Holstein plant die Sanierung der Möllner Landstraße (Landesstraße 94) zwischen Reinbek und der Landesgrenze zu Hamburg.

Foto: LBV / LBV-SH

Glinde. So sehen die Planungen und Umleitungen für die Sanierung der Möllner Landstraße aus. Land investiert etwa 2,5 Millionen Euro.

Glinde.  Überall auf der Fahrbahn sind grell-orangefarbene Markierungen zu sehen: Dort hat der für überregionale Straßen zuständige Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV-SH) Bohrkerne aus der Möllner Landstraße (Landesstraße 94) entnehmen lassen. Sie bestätigten es: Die L 94 muss dringend saniert werden. Am 1. April beginnen die Bauarbeiten. Das wird nicht ohne erhebliche Verkehrsbehinderungen für Autofahrer, Busfahrgäste und Radfahrer abgehen.

„Wir haben uns ein ausgeklügeltes Umleitungssystem ausgedacht“, sagt LBV-Leiter Jens Sommerburg. Er bittet darum, die Möllner Landstraße in dieser Zeit weiträumig zu umfahren. Denn entgegen der bisherigen Informationen, die die Glinder Stadtverwaltung hatte, kann der LBV-SH auf Vollsperrungen nicht verzichten. „Diese gelten aber in der Regel für den Durchgangsverkehr, nicht für die Anlieger“, sagt Sommerburg. Der LBV hat die Sanierung bisher mit 2,5 Millionen Euro kalkuliert.

Zwei Hauptbauphasen

Auf dem Stadtgebiet sind zwei Hauptbauphasen geplant: Der erste unterteilt sich noch dreimal. Begonnen wird am 1. April an der Grenze zu Reinbek bis zur Kreuzung Oher Weg/Sönke-Nissen-Allee. In den ersten acht Wochen muss dort das Bauwerk der Brücke über die K 80 grundlegend saniert werden. In dieser Zeit wird dieser Abschnitt daher komplett gesperrt. Zwischen dem 13. und 26. Mai werden zusätzlich noch die Ab- und die Auffahrt auf die Kreisstraße 80 für die Fahrbahn Richtung Süden saniert.

Im Anschluss ab 27. Mai ist der Abschnitt ab dem Kreisel Höhe Biedenkamp/Berliner Straße bis zur östlichen Einmündung der Straße An der Alten Wache dran. Dieser Teil muss ebenfalls voll gesperrt werden. Damit der Stadtteil Olande weiterhin erreichbar ist, wird eine Umleitung über die Straße Groothegen geöffnet. Die Straße An der Alten Wache ist über die östliche Einmündung zu erreichen. Dort werden die Fahrbahndecke und die Asphaltbinderschicht erneuert. Bis 9. Juni soll dieser Teil fertig sein.

Glinde muss fünf Monate durchstehen

Für die Bauphase vom 10. Juni bis 14. Juli wird die Möllner Landstraße zwischen der Kreuzung Oher Weg bis vor dem Mühlencenter halbseitig gesperrt. In diesen fünf Wochen werden auch hier Asphaltdecke und Binderschicht erneuert. Die Kreuzung vor dem Alten Gleisdreieck wird ausgespart, da sie erst nach dem Wohnungsbauprojekt neu gestaltet wird. Die Kosten dafür trägt der Investor.

Die Umleitung führt über die südliche K 80, den Reinbeker Weg, die Avenue St. Sebastien und den Oher Weg. Kleiner Tipp: Der Bus soll über Oher Weg und Königsberger Straße fahren. Für den zweiten Abschnitt ab 15. Juli führt die Route über Willinghusen und die nördliche K 80.

Am 2. September ist Oststeinbek dran

Denn bis 11. August heißt es Endspurt in Glinde: Auf der Möllner Landstraße zwischen der Kreuzung und dem Papendieker Redder werden die Fahrbahndecke und die Asphaltbinderschicht erneuert. Zwischen den beiden Einmündungen des Sandweges soll die L 94 dafür halbseitig mit Ampeln gesperrt werden. Am Glinder Berg wird außerdem eine neue Linksabbiegerspur Richtung Havighorster Weg errichtet. Bis zum Papendieker Redder wird komplett gesperrt. Dann hat Glinde das Schlimmste überstanden und es geht am 2. September in Oststeinbek weiter.

Fragen können am 14. Februar um 19.30 Uhr während einer Bürgerinformation geklärt werden, zu der die Stadt alle Glinder ins Forum einlädt.