Brandgefahr

Mühlenfest muss ohne Feuerwerk auskommen

Glinde.  Ein großes Feuerwerk, das den Abendhimmel am Mühlenteich in vielen Farben beleuchtet, sollte der krönende Abschluss für das Mühlenfest werden. Doch an diesem Sonnabend muss die Party ohne auskommen. „Überall ist das Feuermachen verboten und wir zünden ein Feuerwerk? Das geht einfach nicht“, sagt der Vorsitzende des organisierenden Heimat- und Bürgervereins (HBV), Jürgen Poluschinski.

Auch die Stadt habe die Genehmigung für das Feuerwerk wegen Brandgefahr zurückgezogen. „Es sind am Mühlenteich einfach alle Wiesen trocken. Wir wollen keine Gefahr für Anwohner und Besucher eingehen. Im kommenden Jahr werden wir es mit dem Feuerwerk noch mal versuchen“, sagt Poluschinski.

Aber auch für das restliche Programm von 14 bis 22 Uhr auf der Wiese an der Kupfermühle, Kupfermühlenweg 7, lohne sich der Besuch. Der HBV schmeißt den Lehmbackofen an, und Bäcker Manfred Meyns backt frische Brote für die Besucher. Der historische Friseursalon aus den 1950er- Jahren öffnet seine Türen: Rita Schneider (Die Friseure) frisiert die Besucher für 10 Euro. Molkereimeister Peter Lembke zeigt Interessierten, wie Butter entsteht. Das Spielmobil macht von 14 bis 17 Uhr Station beim Mühlenfest. Kaffee, selbst gebackenen Kuchen, Fisch- und Grillgerichte wird es zudem geben. „Bei dem Wetter gehe ich davon aus, dass der Eiswagen Hochkonjunktur hat“, sagt Poluschinski. Für das Feuerwerk solle es zwar kein Ersatzprogramm geben. Dafür stehen dann aber die Musiker länger auf der Bühne. Mit dabei: Uwe Hacker, die Cover-Rockband „US MAIL“ und die Sängerin Susann-Kristin.

Am Sonnabend um 7 Uhr beginnen die Helfer des HBV mit dem Aufbau. „Wir hoffen, dass das Wetter ein wenig abkühlt. Dann kommen mehr Gäste“, sagt Poluschinski.