Sönke-Nissen-Gemeinschaftsschule

Neustart auf wackligen Füßen – zusätzliche Kräfte gewünscht

Sönke-Nissen-Schule Personal fehlt

Glinde.  Die Gemeinschaftsschule Sönke Nissen möchte sich, wie berichtet, neu aufstellen. Eine Säule dafür ist eine verbindliche Betreuung im Rahmen eines offenen Ganztagsangebots bis 15 Uhr, freitags bis 14 Uhr, für die jüngeren Schüler. 68 Kinder wurden für drei fünfte Klassen angemeldet, Eltern von 26 Kinder haben Interesse an der Betreuung gezeigt. Zudem will die Schule die „Insel“ reaktivieren. Dort können störende Schüler vorübergehend außerhalb der Klasse lernen.

Doch der Neustart zum Schuljahr 2018/2019 steht auf wackligen Füßen: Denn dafür braucht die Schule Personal. Die Verwaltung schlägt vor, eine Stelle der Schulsozialarbeit um 11,5 Wochenstunden aufzustocken. In diesen Stunden sollen die Kinder nachmittags betreut werden, das Team der Schulsozialarbeit soll die Insel übernehmen. Zudem soll möglichst schnell ein FSJ-ler oder ein Bufdi unterstützen. Mehrkosten könnten im laufenden Haushalt aufgefangen werden. „So können wir uns das gar nicht vorstellen“, sagt Konrektorin Ulrike Kindervater zu dem Vorschlag. „Inhaltlich wäre die Schulstation bei der Schulsozialarbeit richtig angesiedelt, aber dabei wird die bisherige Arbeit dieser Kollegen völlig außer Acht gelassen. Wir wünschen uns Unterstützung und zusätzliche Kräfte.“