Sturmschaden

Zeder stürzt auf Hausdach - Bewohner unverletzt

Glinde. Eine 20 Meter hohe Zeder ist vom Sturm abgeknickt worden und landete auf dem Dach eines Einfamilienhauses. Trotz des heftigen Aufpralls verursachte der Baum nur geringe Schäden am Dach. Die Feuerwehr zersägte den Baum vom Korb der Drehleiter aus.

Der Sturm zerrte heftig an den Bäumen der Straße Am Hünengrab, als es gegen 23 Uhr einmal heftig rummste. Beunruhigt sah die Bewohnerin eines Einfamilienhauses aus dem Fenster. Noch beunruhigter war die alte Dame allerdings, als sie nichts erkennen konnte.

Ein Stamm der alten, dreistämmigen und etwa 20 Meter hohen Zeder vor dem Haus war auf 1,80 Meter Höhe abgeknickt und auf das Haus gestürzt und verdeckte ihr die Sicht. Besorgt rief die Bewohnerin ihren Sohn an, der sofort die Feuerwehr alarmierte. Die freiwilligen Retter rückten mit zwei Fahrzeugen, der Drehleiter und der Polizei an.

Glück im Unglück: Bis auf einige Dachpfannen und eine verbogene Regenrinne war das Dach unbeschädigt. Damit das so blieb, warfen die Feuerwehrleute die Motorsäge an und sägten Ast für Ast ab. Vom Korb der Drehleiter aus gingen sie genauso mit der Teleskopsäge vor. Schließlich blieb nur noch der Stamm übrig, den die Männer vom Dach zogen und zerlegten. Nach etwa eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr wieder abrücken.

Die Bewohnerin indes war erleichtert, dass ihr so schnell geholfen wurde und der Sturmschaden glimpflich abgegangen war.

Auch in der Nacht zum Donnerstag rechnet die Feuerwehr mit ähnlichen Einsätzen wegen des aufziehenden Orkantiefs "Andrea".