Hausdurchsuchung

SEK-Einsatz in Geesthacht - Suche nach Waffen erfolglos

Ein Augenzeuge hat aus seinem Auto heraus ein Foto vom SEK-Einsatz in Geesthacht gemacht.

Ein Augenzeuge hat aus seinem Auto heraus ein Foto vom SEK-Einsatz in Geesthacht gemacht.

Foto: Privat

Beamte aus Lüneburg und Geesthacht hatten am Dienstag ein Reihenhaus in der Schöneberger Straße gestürmt. Allerdings ohne Erfolg.

Geesthacht/Lüneburg. Am frühen Dienstagmorgen hatten die Bewohner eines Reihenhauses in der Schöneberger Straße in Geesthacht überraschenden "Besuch" bekommen: Spezialkräfte der Polizei kamen plötzlich durch die verschlossene Tür, um das Haus nach Waffen zu durchsuchen. Der Einsatz dauerte bis zum späten Nachmittag an. Am heutigen Mittwochmorgen teilte nun ein Sprecher der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Lüneburg das Ergebnis der Hausdurchsuchung in Geesthacht mit: Die Einsatzkräfte haben keine illegalen Waffen gefunden.

SEK stürmt Einfamilienhaus in Geesthacht

Der Einsatz im Geesthachter Ortsteil Düneberg lief unter der Führung der Zentralen Kriminalinspektion (ZKI) Lüneburg. Die Durchsuchungsbeschlüsse für insgesamt vier Objekte, darunter jenes in Geesthacht, hatte die Staatsanwaltschaft Stade erwirkt. Dazu sagte Kai Thomas Breas, der Sprecher der Behörde, am Dienstag auf Anfrage: „Es wurde in einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz durchsucht.“ Seit Monaten arbeite eine Ermittlungsgruppe an diesem Fall.

Mit mehreren Mannschafts- und Zivilwagen waren die Polizisten am Neuköllner Weg vorgefahren und starteten den Einsatz in dem Reihenhaus in der ruhigen Seitenstraße. Vor Ort waren auch Beamte der Kriminalpolizei Geesthacht sowie ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes.