Westerheese

VfL Grünhof-Tesperhude bekommt ein Beachvolleyballfeld

Sie haben gern Geld in den Grünhofer-Sand gesetzt: Die Hauptsponsoren des Beachvolleyballplatzes besichtigen die Baustelle: Anne Wohlfahrt (Kreissparkassen-Stiftung), Felix Seidel (Bauunternehmer), Karsten Marquardt (Marquardt-Elektrotechnik) sowie Andreas Fibranz (VfL-Vorsitzender) (alle 2. Reihe von links).  Vorn freuen sich in der Hocke die Volleyballer Holger Wiech, Simone Baumbach und Christian Ewert (v.li.).

Sie haben gern Geld in den Grünhofer-Sand gesetzt: Die Hauptsponsoren des Beachvolleyballplatzes besichtigen die Baustelle: Anne Wohlfahrt (Kreissparkassen-Stiftung), Felix Seidel (Bauunternehmer), Karsten Marquardt (Marquardt-Elektrotechnik) sowie Andreas Fibranz (VfL-Vorsitzender) (alle 2. Reihe von links). Vorn freuen sich in der Hocke die Volleyballer Holger Wiech, Simone Baumbach und Christian Ewert (v.li.).

Foto: Privat

123 Kubikmeter Sand liegen derzeit vor dem Vereinsheim des VfL Grünhof-Tesperhude. Bestimmt ist er für ein neues Beachvolleyballfeld.

Geesthacht. Wer beim VfL Grünhof-Tesperhude vom Sportplatz aus Richtung Vereinsheim schaut, sieht aktuell vor allem viel Sand. Dort, wo sonst eine Rasenfläche war, sieht es nun so aus, als habe sich hier eine Wanderdüne über Nacht nieder­gelassen. 123 Kubikmeter sind es, erklärt Christian Ewert, der Trainer der VfL-Volleyballer. Der Sand wurde vergangene Woche aus dem Kieswerk Lüttow herangefahren und ist die Füllung für das Beachvolleyballfeld an der Westerheese.

Die letzten Arbeiten erfolgen in Eigenregie

Die Idee zum Platz kam in der Abteilung 2014 auf, nun geht es ins Finale. Die letzten Arbeiten erfolgen in Eigenregie. Auf der Fläche waren am Freitag acht Volleyballer damit beschäftigt, den Sand mit Schaufeln und Schubkarre gleichmäßig zu verteilen. 16 mal 8 Meter misst ein Beachvolleyballfeld, der benötigte Sand dafür wiegt ungefähr 165 Tonnen. Weitere Arbeiten werden das Setzen der Kanten und das Legen der Fundamente für die Netzpfosten sein. Gut, dass die Volleyballer einen Maurer- und Betonbaumeister in ihren Reihen haben.

„Wir haben heute angefangen. Ich hoffe, dass wir in zwei Wochen durch sind“, sagt Christian Ewert. Sofern das Wetter mitspielt. Bei Regen, wenn der Sand zu nass ist, kann nicht gearbeitet werden.

Spielen und Trainieren nur im vorgebenen Rahmen

Auch hier gelten dann die Corona-Regeln. Training oder Spielen ist nur möglich, „in dem Rahmen, der uns vorgegeben ist“, erklärt Ewert. Soll heißen: „Wir müssen zwei Meter Abstand halten, maximal dürfen fünf Sportler auf dem Feld sein.“ Baggern und Pritschen beim Zuspielen ist erlaubt, Schmettern und Blocken am Netz nicht. Oder die andere Spielfeldseite muss leer bleiben.

Ernsthaft verfolgt wird das Ziel seit 2015. Nötig war Überzeugungsarbeit beim Vorstand des VfL, dann folgten Gespräche mit der Immobilienverwaltung der Stadt Geesthacht, die Eigentümer des Grundstücks ist. Im Oktober 2019 ist die Genehmigung zum Bau des Beachvolleyballfeldes erteilt worden, die Nutzungsvereinbarung mit der Stadt wurde unterschrieben.

Viele Sponsoren haben sich an den Kosten beteiligt

Insgesamt kostet die neue Sportanlage rund 17.000 Euro, was ohne die vielen Sponsoren nicht möglich gewesen wäre. Felix Seidel mit seinem Dienstleistungsunternehmen für Erd- und Gartenbauarbeiten Hohenhorn etwa kam den Volleyballern mit günstigen Preisen entgegen, der in Grünhof ansässige Karsten Marquardt, Inhaber der gleichnamigen Elektrotechnikfirma, sponsert die Netzanlage mit Pfosten, Schutzpolstern und Netz im Wert von 3000 Euro. Seine Firma hatte bereits auf dem Sportplatz die Flutlichtanlage errichtet. Und die Stiftung der Kreissparkasse, die schwerpunktmäßig Jugendarbeit unterstützt, fördert die Volleyballer mit 2500 Euro. Geschäftsführerin Anne Wohlfahrt freut es, dass der Platz auch anderen Jugendlichen zur Verfügung stehen wird.

Eigentlich sollte die Anlage Ende Juni im Rahmen der Feier zum 111- jährigen Bestehen des Vereins gebührend eingeweiht werden. Das wird nun wegen der Corona-Krise auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.