Auftakt in Geesthacht

Tausende genießen Rückkehr der Weihnachtsmärkte

Der Weihnachtsmarkt rund um St. Salvatoris läutete die Weihnachtsmarkt-Saison ein.

Der Weihnachtsmarkt rund um St. Salvatoris läutete die Weihnachtsmarkt-Saison ein.

Foto: Timo Jann

Darauf haben Tausende offenbar gewartet: Der Auftakt der Weihnachtsmarkt-Saison in Geesthacht begeisterte viele Menschen

Geesthacht. Die Weihnachtszeit ist eingeläutet: Der Weihnachtsmarkt rund um die St.-Salvatoris-Kirche an der Elbstraße ist in der Stadt immer der erste Weihnachtsmarkt des Jahres – und einer mit einer besonders vielseitigen Atmosphäre. Von beschwingt bis besinnlich hatte Pastorin Birgit Penning den Markt rund um die fast 400 Jahre alte Fachwerkkirche beworben. Und so war es dann am Sonnabend und Sonntag auch. Bis hin zum umjubelten Auftritt des Pop- und Gospelchors Sound Emotion am Abend.

Bürgervorsteher und Landtagsabgeordnete schenken Glühwein aus

Mehr als 100 Helfer hatten das Gelände vorbereitet und während des Marktes unterstützt. Auch Bürgervorsteher Samuel Walter Bauer
und SPD-Landtagsabgeordnete Kathrin Wagner-Bockey packten mit an und schenkten Glühwein aus. „Ich bin das erste Mal hier dabei und es läuft richtig gut“, berichtete Najhla Kleinert, die Keramik anbot, „ich habe mir immer gesagt, wenn ich zu einem Markt gehe, dann zu diesem mit dieser wunderbaren Atmosphäre.“

Ein Lichter- und Kerzenmeer sorgte für besonderes Licht

Gegenüber unter der mächtigen Buche gab es eine große Krippe mit Figuren und Tieren, die vor allem die Kinder begeisterte. Mit einem Meer aus Lichtern und Kerzen war das Gelände zur Dämmerung in ein besonderes Licht gehüllt. In der Kirche fand man Ruhe, konnte eine Kerze entzünden und Stille genießen. 70 Meter Girlande aus Tanne schmückten den Markt. Mit Waffeln, Pizza und Flammkuchen versorgten Konfirmanden und Jugendliche aus der Gemeinde die Gäste. Für Begeisterung sorgte der Kinderzirkus Salvini mit seinen Aufführungen. „Es ist einfach toll, was hier alle Jahre wieder auf die Beine gestellt wird“, schwärmte Saskia Bernhardsen, die mit Freundinnen über den Markt bummelte.

Sporthalle wurde zum großen Benefiz-Markt für Afrika

Auch an der Berliner Straße weihnachtete es. Dort verwandelt der Geesthacher Verein „Patenschaft für Afrika e.V.“ die Sporthalle in einen großen Weihnachtsmarkt. Sämtlich Standgebühren und der Erlös der Tombola fließt in afrikanische Projekte zur Selbsthilfe. Auf 120 Metern Verkaufsfläche reihten sich Schmuck, afrikanischen Gewürzen, Kunsthandwerk und köstliche Speisen. Und auch Gäste der lettischen Partnerstadt Kuldiga und dem französischen Plaisir hatten sich unter die Händler gemischt und verkauften Spezialitäten aus ihrer Heimat: So hatten die Letten Kümmelbrot, ein karamellisiertes Hartbrot sowie Hochprozentiges im Angebot. Die französischen Gäste brachten Schmelzkäsespezialitäten, Biskuites und Kunstwerk wie Bilder und Tischdecken unter die Leute.